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Klinik Füssen
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Medizinische Klinik - Innere Medizin

In der Medizinischen Klinik des Krankenhauses Füssen werden von einem erfahrenem Team von Fachärzten der Inneren Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie, Intensiv-und Notfallmedizin sowie am Krankenhaus angesiedelten Praxen für Nephrologie und Radiologie alle internistischen Krankheitsbilder behandelt.  Dies umfasst die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Lunge, des Magen-Darmtraktes, der Leber, Oberbauchorgane, des Blutes, der blutbildenden Organe, des Stoffwechsels und der inneren Sekretion. Darüber hinaus alle Erkrankungen des Stütz und Bewegungsapparates sowie Infektionskrankheiten und Alterserkrankungen, die Therapie des Diabetes mellitus und die Behandlung von Schlaganfallpatienten in regional übergreifenden Netzwerken.

Im Endoskopiezentrum werden sowohl stationäre als auch ambulante endoskopische Diagnostik und Therapien von komplexen Magen-Darmerkrankungen durchgeführt.

Die Schlaganfalleinheit gewährleistet die schnelle und kompetente Versorgung von Patienten  mit einem Schlaganfall auch mittels teleradiologischer Anbindung an das Krankenhaus Kaufbeuren und an das Schlaganfallnetzwerk NEVAS.

Das Herzzentrum Füssen-Außerfern garantiert eine hochqualifizierte 24/7 Versorgung von kardialen Notfällen und Herzkathetereingriffen.

Unsere Abteilung besetzt zudem Werktags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr den Notarztstandort Füssen.

Durch ein neu eingerichtetes interdisziplinäres Notfallzentrum unter der Leitung von Herrn Dr. Zimmermann ist die Versorgung von Notfallpatienten mit hoher Qualität gewährleistet. Die medizinische, wohnortnahe und hochqualifizierte Versorgung unserer Patienten mit modernsten medizinischen Standard, ist eine der Säulen der medizinischen Versorgung im südlichen Ostallgäu und für Besucher aus aller Welt.

Die persönliche Zuwendung und das Gespräch mit Patienten und Angehörigen sind Grundlagen unserer täglichen Arbeit am und um den Patienten. Wir wissen um die hohe Verantwortung und bemühen uns um eine optimale Betreuung der uns anvertrauten Patienten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Wünsche und Lebensgewohnheiten.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. med. Martin Hinterseer
Ärztlicher Direktor der Klinik Füssen
Chefarzt der Medizinischen Klinik

Leistungsspektrum

Die Pneumologie als Teilgebiet der Inneren Medizin beschäftigt sich vornehmlich mit Erkrankungen des Atmungsapparates, allen voran der Lunge sowie der oberen Atemwege, der Pleura, des Zwerchfells, des Mediastinums und des Brustkorbes.

Lungenerkrankungen werden zunehmend detektiert und mithilfe moderner Methoden differenziert. Dabei werden auch neue Formen beschrieben. Aufgrund besser werdender diagnostischer Verfahren hat konsekutiv die Therapie der Lungenerkrankungen in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen.

Neben der pneumologischen Basisdiagnostik mittels Blutgasanalyse und Bodyplethysmographie bieten wir Belastungsuntersuchungen wie 6-Minuten-Gehtest und Spiroergometrie an.  Die bildgebenden Verfahren Röntgen- und Computertomographie ergänzen das notwendige Untersuchungsspektrum.  Zur weiteren Entitätssicherung sind diagnostische Eingriffe mittels flexibler Videobronchoskopie,  z.B. Biopsien und Lavage, häufig von Nöten.

Neben Elektiveingriffen stellt jedoch auch die Akutbronchoskopie auf der Intensivstation einen wichtigen Bestandteil unserer Intensivtherapie dar.

Obstruktive Atemwegserkrankungen und interstitielle Lungenerkrankungen

Zu den häufigen Lungenerkrankungen gehören die obstruktiven Atemwegserkrankungen Asthma bronchiale und COPD.  Eine eindeutige Differenzierung gelingt nicht immer, nicht selten sind Mischformen möglich.

Trotz sehr ähnlicher Symptome (Husten, plötzliche Luftnot) unterscheiden sie sich wesentlich in Ursache, Verlauf und Prognose. Asthma tritt sehr häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter auf. Ein wichtiges Merkmal ist die Reversibilität der Atemwegsverengung. Dies lässt sich lungenfunktionell durch die Einsekundenkapazität objektivieren. Insbesondere beim Asthma spielt die Allergiediagnostik eine große Bedeutung. Ein wesentlicher Bestandteil der Basistherapie ist ein kortisonhaltiges Inhalativum.

COPD ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung der Bronchien. In den allermeisten Fällen wird sie durch Rauchen verursacht. Die Atemwegsverengung ist nicht reversibel, im Krankheitsverlauf leiden die Patienten zunächst unter Atemnot bei Belastung, später auch in Ruhe. Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung werden zunächst bronchialerweiterende Inhalativa verabreicht, in späteren Stadien werden Kortisonpräparate zusätzlich verordnet. Häufig ist dann auch eine dauerhafte Sauerstoffversorgung notwendig.

Eine ganz andere, sehr heterogene Gruppe von Lungenerkrankungen bilden die sogenannten interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD). Diese betreffen – im Unterschied zu Asthma und COPD – das Lungengewebe direkt (das sogenannte Interstitium). Die Ursachen der ILD sind so vielfältig wie die Erkrankungen selbst. Eine Differenzierung und Diagnosesicherung bestimmt jedoch nicht nur die Therapie, sondern auch Prognose der Grunderkrankung. Die Beschwerden sind häufig sehr unspezifisch. Chronischer Husten und langsam zunehmende Luftnot bei Belastung jedoch häufig die ersten klinischen Vorboten.

„Rauchen gefährdet die Gesundheit.“ Einer der Hauptrisikofaktoren für Lungenkrebs ist Rauchen. Statistisch gesehen gehört Lungenkrebs weiterhin zu den häufigen Erkrankungen in Deutschland mit ungünstiger Prognose und steht mit Abstand an oberster Stelle der Krebstodesursachen.

Mithilfe der bildgebenden Verfahren sowie der Lungenspiegelung zur Gewinnung von Gewebeproben kann hier eine Entitätsdiagnose gesichert werden. Durch aufwendige molekulargenetische Untersuchungen kann eine Subdifferenzierung ermöglicht werden. Die Diagnose und mögliche Therapiealternativen werden dann in einem interdisziplinären Tumorboard gestellt.

In den letzten Jahren ist in der Lungenkrebstherapie ein weiter Sprung nach vorne gelungen. Neben der klassischen Chemotherapie ist hier vor allem die Möglichkeit der antikörperbasierten Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren zu nennen.

Die Würde und Lebensqualität des Menschen sind ein hohes Gut, die es bis zum Schluss zu erhalten gilt. Mit der Unterstützung unseres Sozialdienstes und der Seelsorge ermöglichen wir ebenso die Therapie am Lebensende. Hier stehen insbesondere die Begleitung der Patienten und der Trauernden im Vordergrund. Zudem besteht die Möglichkeit der außerklinischen Versorgung mittels der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) oder die Unterbringung in eine Palliativstation oder Hospiz als Einrichtungen der Sterbebegleitung.

Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, morgendliche Kopfschmerzen. Was passiert, wenn man nachts schläft und sich dennoch am nächsten Tag nicht erholt fühlt? Menschen mit schlafbezogenen Atemstörungen kennen solche Beschwerden.  Diese umfassen eine heterogene Gruppe mit teils Atemstillstand (Apnoe) oder reduziertem Atemfluss (Hypopnoe) während des Schlafes.  Folge sind relevante Sauerstoffentsättigung und Ausschüttung von Stresshormonen. Die obstruktive Schlafapnoe gilt als ein Hauptrisikofaktor für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse.

Die respiratorische Insuffizienz hingegen gilt als Unfähigkeit der Lunge, genügend Sauerstoff aufzunehmen und ans Blut abzugeben. Ist zudem der Körper nicht mehr in der Lage, das Kohlenstoffdioxid aus dem Körper  ausreichend zu eliminieren, so spricht man von einer ventilatorischen Insuffizienz. Respiratorische Insuffizienzen können akut als auch chronisch auftreten, nicht selten jedoch tritt ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand für den Patienten ein.

Bei Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen oder respiratorischer Insuffizienz steht die Ursachenabklärung zunächst an oberster Stelle.  Neben der pneumologischen Basisdiagnostik (Lungenfunktion, Blutgasanalyse) bieten wir mittels Schlafapnoescreening die Einleitung von Ventilationsverfahren wie CPAP, Bi-Level, Heimbeatmung und Sauerstofflangzeittherapie an.

Medizinische Klinik - Innere Medizin am Standort:
Klinik Füssen


Stadtbleiche 1
87629 Füssen


Sekretariat
Frau Heike Warta
Tel.: +49 (0)8362 500-366
Fax: +49 (0)8362 500-364
E-Mail: gastroenterologie-fus@kliniken-oal-kf.de

Standort Bereich Öffnungszeiten Status
Klinik Füssen Sekretariat der Medizinische Klinik - Innere Medizin Mo - Do: 08:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
Fr. 08:00 - 12:00 Uhr
geschlossen
CHEFARZT
  1. Dr. med. Martin Hinterseer
    Dr. med. Martin Hinterseer
    Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Ärztlicher Direktor der Klinik Füssen
  2. Juliane Herpich
    Juliane Herpich
    Ärztin in Weiterbildung
  3. Dr. med. Jennifer Ziegler
    Dr. med. Jennifer Ziegler
    Ärztin in Weiterbildung