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Wir sind für Sie da!
In lebensbedrohlichen Notfällen:
Notaufnahme
Klinik St. Josef Buchloe
Notfallzentrum
Klinikum Kaufbeuren
Notaufnahme
Klinik Füssen

» Gefäßzentrum Allgäu – die Experten bei Durchblutungsstörungen

Zertifizierte Qualität bei Erkrankungen der Arterien, der Venen und des Lymphsystems
Ultraschalluntersuchung zur Gefäßdiagnostik

Gefäßzentrum am Standort:
Klinikum Kaufbeuren


Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren


Wir sind bei Notfälle 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für Sie da.
In allen anderen Fällen bitten wir um eine Kontaktaufnahme über unser Sekretariat und die gefäßchirurgische Sprechstunde:

Sekretariat 
Frau Ute Keppeler
Tel.: +49 (0)8341 42-4002
E-Mail: gefaesschirurgie-kf@kliniken-oal-kf.de

Gefäßzentrum Allgäu – gemeinsam stark für Ihre Gefäßgesundheit

Die Gefäßchirurgie am Klinikum Kaufbeuren erfüllt einen überregionalen Versorgungsauftrag als zertifiziertes Gefäßzentrum im Allgäu.

Gefäßerkrankungen betreffen in der Regel nicht nur ein Körpergebiet, z. B. die Bein- oder Halsschlagadern, sondern häufig alle Gefäße des Körpers. Bei der Auswahl des Diagnose- und Therapieverfahrens ist es daher besonders wichtig, dass für jeden einzelnen Patienten nach dem Stadium seiner Erkrankung und seinen Begleiterkrankungen das Therapiekonzept individuell maßgeschneidert wird.

Konservative Therapien stehen oft neben kathetergestützten endovaskulären Verfahren genauso zur Verfügung wie kleinere oder größere offen operative Verfahren.

Unter dem Dach unseres zertifizierten Gefäßzentrums Kaufbeuren mit dem Schwerpunkt Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie können wir eine qualifizierte und gezielte Versorgung der Patienten anbieten. Der interdisziplinäre Austausch mit den am Gefäßzentrum beteiligten Abteilungen macht es möglich, für jedes Krankheitsbild die optimale Therapie zu finden.

Unsere Fachbereiche – Hand in Hand für Ihre Gesundheit

  • Gefäßchirurgie – operative und interventionelle Eingriffe an Arterien und Venen

  • Kardiologie - Behandlung von Begleiterkrankungen des Herzens, die häufig mit Gefäßerkrankungen einhergehen

  • Neurologie - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere bei Schlaganfall, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder Nervenkompressionen

  • Radiologie - bildgebende Diagnostik mit modernster Technik (Duplex, CT, MRT, Angiographie)

  • Wundzentrum - spezialisierte Versorgung chronischer und schlecht heilender Wunden

Diese enge Zusammenarbeit verkürzt Wege, vermeidet Doppeluntersuchungen und sorgt für eine schnelle, sichere Behandlung.

Für die Diagnostik steht uns modernste Medizintechnik zur Verfügung:

  • Dopplerdruckmessung
  • Laufbandergometrie
  • Venenverschluss-Plethysmographie
  • Ultraschalldiagnostik (Doppler- & Duplexsonographie) aller Arterien und Venen
  • CT-Angiographie
  • Kernspinangiographie (NMR)
  • Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
  • CO2-Angiographie
  • Phlebographie
Chefärztin Dr. Ute Dammer mit medizinischen Geräten im Gefäßzentrum des Klinikums Kaufbeuren
Leistungsspektrum
  • z. B. operative Entfernung von Verkalkungen und Erweiterung mittels Bio-, Eigen- oder Kunststoffmaterial
  • z. B. offener Ersatz durch eine Prothese oder endovaskuläre Therapie durch Einsatz von Stentgrafts über die Leistenarterien
  • z. B. Infusionstherapie, katheterbasierte Behandlungen mit Aufdehnungen und Stenteinbringung  oder offene Operationen mit Ausschälungen oder Bypassanlagen
  • z. B. Lysebehandlung (medikamentöse Auflösung der Blutgerinnsel) oder operative Entfernung der Verschlüsse
  • z. B. Stadiengerechte Krampfaderbehandlung (Varizenbehandlung)
  • z. B. Behandlung des diabetischen Fußes oder des „offenen Beines“ (Ulcus cruris)
  • z. B. Anlage von Demerskatheter, Anlage von Venenshunts, Aufdehnung von Shunts mit Einengungen

Eine Abbildung aller Leistungen ist verständlicherweise schwierig. Sollten hierzu Fragen auftauchen, bitte wir um eine direkte Kontaktaufnahme, am besten per Mail an das Gefäßzentrum.

Vorsorge ist Gefäßschutz

Viele Gefäßerkrankungen verlaufen anfangs symptomlos. Eine frühzeitige Diagnostik kann schwerwiegende Komplikationen verhindern.
Wir empfehlen eine Gefäßvorsorge insbesondere bei:

  • Diabetes mellitus

  • Bluthochdruck

  • Nikotinkonsum

  • erhöhten Blutfettwerten

  • familiärer Vorbelastung

Eine einfache Ultraschalluntersuchung liefert oft schon entscheidende Hinweise – schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.

Neuigkeiten aus dem Gefäßzentrum aLLGÄU

Das Gefäßzentrum Allgäu am Klinikum Kaufbeuren wurde erneut von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) zertifiziert.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Zertifizierung unseres Gefäßzentrums. Sie ist ein starkes Signal für die Qualität unserer Arbeit und die hervorragende Leistung aller beteiligten Beschäftigten“, betont Dr. Ute Dammer. Laut der Leiterin des Gefäßzentrums Allgäu sorgt das interdisziplinäre Team für eine umfassende Betreuung von der Diagnosestellung über die Behandlung bis zur Nachsorge.

Die Prüfung durch die DGG umfasst strenge Kriterien zu Behandlungsqualität, interdisziplinärer Zusammenarbeit und Patientensicherheit. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung bestätigt das Gefäßzentrum Kaufbeuren, dass es auch langfristig höchste Standards erfüllt.

Ein Schwerpunkt des Gefäßzentrums liegt laut Dammer auf der Behandlung der Gefäßverkalkung. Arteriosklerose, so der medizinische Fachbegriff, ist einer der häufigsten Volkskrankheiten überhaupt. „Durch Diagnostikverfahren mit modernen Geräten wie Duplexsonographie, CT- oder MR-Angiographie können Engstellen und Verschlüsse frühzeitig erkannt werden“, so die Chefärztin für Gefäßchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Die Therapie erfolgt je nach Ausprägung der Erkrankung konservativ, minimalinvasiv oder operativ. „Unser Ziel ist es immer, die Durchblutung mit so geringen Eingriffen wie möglich wiederherzustellen“, erklärt Dammer. „So lindern wir Beschwerden und verhindern Folgeschäden wie Schlaganfall oder Amputation.“

Neu: Stoßwellen sorgen für schonende Therapie von Gefäßverengungen

„Eine besonders schonende Behandlung ist durch die neue Shockwave-Technologie möglich“, hebt die Gefäßchirurgin hervor. „Hier werden die Verkalkungen der Gefäßwände mit gezielten Schallimpulsen auflockert, ganz ohne Operation.“ Die Behandlung dauert laut Dammer nur wenige Minuten und kann sehr wirksam verhindern, dass größere Eingriffe nötig sind.

Darüber hinaus bietet das Zentrum ein breites Spektrum an weiteren modernen Verfahren – von der hochauflösenden Gefäßdiagnostik über endovaskuläre Eingriffe bis hin zu komplexen gefäßchirurgischen Operationen. Dazu gehören unter anderem die Behandlung von Verengungen der Halsschlagader, Operationen bei Aortenaneurysmen, Krampfader- und Venentherapie sowie die stadiengerechte Wundversorgung bei diabetischem Fußsyndrom oder chronischen Beinwunden.

Auch die Anlage von Dialysezugängen und Portsystemen gehört zum Angebot. Dank der engen Zusammenarbeit mit Radiologie, Kardiologie, Neurologie, Anästhesie und Wundzentrum werden alle Fälle interdisziplinär besprochen und individuell behandelt.

Das Gefäßzentrum Allgäu erweitert sein Behandlungsspektrum um eine moderne und besonders schonende Methode: Mit dem sogenannten Shockwave-Verfahren können verkalkte Blutgefäße durch Schallwellen aufgelockert und wieder durchgängig gemacht werden – ohne offene Operation.

Die intravaskuläre Lithotripsie, so der medizinische Fachbegriff, kommt insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Arteriosklerose zum Einsatz und verbessert die Durchblutung in den betroffenen Gefäßbereichen deutlich.

„Mit der Shockwave-Therapie verfügen wir über ein innovatives, minimalinvasives Verfahren, das unseren Patientinnen und Patienten eine schonende Alternative zur klassischen Operation bietet“, betont Dr. Ute Dammer. „Durch gezielte Schallimpulse können wir selbst stark verkalkte Gefäße wieder öffnen, ohne die Gefäßwand zu verletzen. Das ist ein großer Fortschritt in der Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und anderer arterieller Engstellen.“

Laut der Chefärztin für Gefäßchirurgie am Klinikum Kaufbeuren wird bei der Behandlung ein spezieller Katheter in das betroffene Gefäß eingeführt. Über diesen werden hochfrequente Schallwellen direkt an die Verkalkungen abgegeben, die die harten Ablagerungen aufbrechen, während das umliegende Gewebe geschont wird. Anschließend könne das Gefäß mit einem Ballon aufgedehnt und bei Bedarf mit einem Stent stabilisiert werden, so Dammer weiter. Der Eingriff erfolge unter lokaler Betäubung und ermöglicht in der Regel eine schnelle Genesung.

„Gerade bei älteren oder vorerkrankten Patientinnen und Patienten ist diese Methode ein echter Gewinn, weil sie risikoarm und sehr effektiv ist“, erklärt die Leiterin des Gefäßzentrums.

Gefäßzentrum: starkes Netzwerk sorgt für ausgezeichnete Qualität
Das Gefäßzentrum Allgäu ist von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) zertifiziert. Es vereint die Expertise der Gefäßchirurgie, Radiologie, Inneren Medizin und Wundversorgung zur ganzheitlichen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit arteriellen und venösen Erkrankungen.

„Durch das wöchentlich stattfindende Gefäßboard haben wir einen intensiven Austausch mit allen beteiligten Fachbereichen – sowohl an unserem Standort in Kaufbeuren als auch in Füssen und Buchloe“, hebt Dammer hervor. „So können wir Gefäßerkrankungen frühzeitig erkennen, gezielt behandeln und letztendlich Komplikationen vermeiden.“

Standort Bereich Öffnungszeiten Status
Klinikum Kaufbeuren Gefäßchirurgische Sprechstunde Di & Fr: 09:00 -15:00 Uhr mit Duplex-Sonographie

Duplex-sonographische Untersuchungen bitte explizit anmelden
geschlossen
Ärzteteam
  1. Dr. med. Ute Dammer
    Dr. med. Ute Dammer
    Chefärztin Gefäßchirurgie, Leiterin des Gefäßzentrums, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Endovaskuläre Chirurgin
  2. Dr. med. Markus Bayrhof
    Dr. med. Markus Bayrhof
    Leitender Oberarzt, Facharzt für Gefäßchirurgie, Endovaskulärer Chirurg
  3. Dr. med. Rami Jarbouh
    Dr. med. Rami Jarbouh
    Oberarzt, Facharzt für Gefäßchirurgie, Endovaskulärer Chirurg
  4. Emmanouil Doundoulakis
    Emmanouil Doundoulakis
    Oberarzt, Facharzt für Viszeral- und Gefäßchirurgie, Notfallmedizin, Leitender Notarzt im ZRF Fürstenfeldbruck

Weiteres Team

Felicitas Dammer (Assistenzärztin)    
Eva Enzensberger (Assistenzärztin)
Rachel Weiß (Assistenzärtin)     
Muzrobkhon Uzbekov (Assistenzarzt) 

  1. Susanne Feyrer
    Susanne Feyrer
    Gefäßassistentin (DGG)