Stadtbleiche 1
87629 Füssen
Dienstag und Donnerstag
9 - 11 Uhr
Tel.: +49 (0)8362 500-503
Mail: adipositaszentrum@kliniken-oal-kf.de
Im Adipositaszentrum Füssen steht Ihre Gesundheit an erster Stelle. Unser spezialisiertes Team aus erfahrenen Ärzten, Ernährungsberatern und Therapeuten unterstützt Sie auf Ihrem Weg zu einem gesunden Gewicht und einem besseren Lebensgefühl.
Wir bieten maßgeschneiderte Behandlungskonzepte, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind, und begleiten Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Ziel. Ob konservative Therapieansätze, Ernährungsberatung oder operative Maßnahmen – bei uns finden Sie umfassende Lösungen für für mehr Gesundheit und Lebensqualität.
Viele Menschen mit starkem Übergewicht haben bereits zahlreiche Diäten, Programme und eigene Versuche zur Gewichtsreduktion hinter sich. Häufig bleibt ein langfristiger und nachhaltiger Erfolg trotzdem aus. Das ist kein persönliches Versagen, sondern das Ergebnis einer komplexen, chronischen Stoffwechselerkrankung.
Im Adipositaszentrum Füssen setzen wir auf eine fundierte, leitliniengerechte Beratung, die keiner langwierigen Beantragung bei der Krankenkasse bedarf. Liegt eine leitliniengerechte und dringende Indikation vor, können wir Ihnen einen zügigen OP-Termin innerhalb von 6 bis 8 Wochen ermöglichen.
Um Ihnen den Weg zum ersten Beratungsgespräch so einfach wie möglich zu gestalten, bieten wir unsere spezialisierten Adipositas-Sprechstunden an drei Standorten an.
Profitieren Sie von unserer Expertise direkt in Ihrer Nähe:
Egal an welchem Standort: Im Erstgespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre medizinische Vorgeschichte. Wir zeigen Ihnen die Erfolgsaussichten verschiedener Therapien auf und finden gemeinsam den besten Weg für Ihre langfristige Gewichtsreduktion.
Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Adipositas Grad II (BMI > 34,9 kg/m²) mit Folge- und Begleiterkrankungen oder Adipositas Grad III (BMI > 40 kg/m²). (BMI-Rechner)
Lassen Sie uns gemeinsam den ersten Schritt in ein gesundes Leben machen. Kontaktieren Sie uns, um einen Termin für eine individuelle Beratung an einem unserer Standorte (Füssen, Buchloe, Kempten) zu vereinbaren.
Wenn möglich, drucken Sie sich folgende Bögen aus und bringen Sie diese ausgefüllt zu Ihrem Erstgespräch mit:
Im Rahmen unseres professionellen multimodalen Therapieprogrammes (MMK) werden an 3-6 Terminen verschiedene Themen mit Ihnen besprochen. Bei Bestehen einer Indikation für eine bariatrische Operation werden Sie entsprechend dafür vorbereitet.
Sollte bei Ihnen eine OP-Indikation bestehen und Sie diese auch nach eingehender Beratung explizit wünschen, so muss mit unserer Psychologin leitliniengerecht ein entsprechendes Gutachtengespräch durchgeführt werden. Sollten Sie bereits aufgrund einer psychischen Grunderkrankung in entsprechender Behandlung sein, so ist dies kein Hinderungsgrund für eine Operation. Teilen Sie uns daher bitte alles im Vorfeld mit und stellen Sie uns die entsprechenden Befunde bei einem Ihrer Besuche zur Verfügung.
Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Michael Dykta bietet unser Zentrum ein hochspezialisiertes operatives Spektrum.
Modernste Technik für Ihre Sicherheit: Wir nutzen konsequent minimalinvasive ‚Schlüsselloch-Verfahren‘, um Schmerzen auf ein Minimum zu reduzieren und Ihren Heilungsprozess optimal zu beschleunigen.
Im Rahmen der programmierten Nachsorge nach bariatrischen Operationen in unserem Zentrum erhalten Sie von uns Termine. Für akute Probleme erhalten unsere Patienten postoperativ einen Notfallpass mit einer Telefonnummer auf der auch die Art der durchgeführten Operation angekreuzt ist. Diesen sollten Sie in Ihrem Geldbeutel mitführen.
Nach einer erfolgreichen Operation und der damit verbundenen starken Gewichtsreduktion kann sich die Haut der extremen Veränderung oft nicht anpassen, sodass störende Hautlappen und Gewebeschürzen zurückbleiben. Diese führen im Alltag häufig zu medizinischen Beschwerden wie schmerzhaften Ekzemen, Entzündungen oder Pilzinfektionen in den Hautfalten sowie zu spürbaren Einschränkungen bei der Bewegung. Die plastische Chirurgie hilft Ihnen, diese funktionellen Probleme dauerhaft zu beseitigen und Ihre Körpersilhouette anzupassen. Sobald Sie Ihr Gewicht über einen gewissen Zeitraum stabil halten, kann ein individueller Beratungstermin vereinbart werden. Erste Fragen hierzu beantworten wir Ihnen gerne ganz unkompliziert im Rahmen Ihrer regelmäßigen Nachsorgetermine.
Adipositas: Gründe für krankhaftes Übergewicht und Vorsorge
Adipositas: Ablauf der Therapie am Adipositaszentrum Ostallgäu
Facharztpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. med. univ. Lukas Leitner
Andreas Schäfer hatte so schweres Übergewicht, dass er kaum noch den Alltag bestreiten konnte. Sein Beispiel zeigt, wie eine Operation bei Adipositas helfen kann, aber nur der erste Schritte ist.
(Allgäuer Zeitung, PDF)
Nach einer starken Gewichtsreduktion bietet das Adipositaszentrum an der Klinik Füssen auch an, überschüssige Haut zu straffen. Der Chefarzt erklärt, wann das sinnvoll ist.
(Allgäuer Zeitung, PDF)
Quelle: Allgäu TV
Das Adipositaszentrum in der Klinik Füssen hat die Zertifizierung erhalten und unterstreicht damit seine herausragende Expertise in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Adipositas. In einem Online-Vortrag klärt Dykta nun auch über die Möglichkeiten der Hautstraffung nach einer starken Gewichtsreduktion auf.
„Wir sind froh, dass wir mit der Zertifizierung nun eine ganz entscheidende Hürde genommen haben auf unserem Weg, das Adipositaszentrum in der Klinik Füssen als überregionale Institution zu etablieren“, betont Dr. Michael Dykta, der Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Adipositaschirurgie in der Klinik Füssen. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir durch qualitativ hochwertige Eingriffe uns eine enge Vernetzung mit den anderen Fachbereichen wie der Inneren Medizin oder der Orthopädie überzeugen.“
Um die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zu erhalten, müssen laut Dykta hohe Anforderungen erfüllt werden. Dazu zählen etwa eine Fortbildungsverpflichtung für anerkannte Chirurginnen und Chirurgen sowie eine hohe Mitwirkungspflicht bei den Eingriffen. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das: Sie erhalten eine evidenzbasierte, sichere und individuelle Therapie – von der Diagnostik über die Operation bis hin zur Nachsorge“, fährt der Leiter des Adipositaszentrums fort.
Auch die Folgen einer so genannten bariatrischen Operation, wie die Eingriffe zur Gewichtsreduktion zusammengefasst werden, hat Dykta im Blick. „Eine erfolgreiche Gewichtsabnahme ist ein großer Schritt in Richtung Gesundheit – doch oft bleibt überschüssige Haut zurück“, erklärt der Chirurg. „Diese kann nicht nur optisch belasten, sondern auch zu physischen Beschwerden wie Hautreizungen, Infektionen oder Bewegungseinschränkungen führen.“
Für viele Betroffene ist eine Hautstraffung daher ein wichtiger Schritt, um das Körpergefühl und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. „Wir in der Klinik Füssen bieten unseren Patientinnen und Patienten nach einer Gewichtsreduktion nun auch Hautstraffungsoperationen an“, so Dykta weiter. Diese Eingriffe würden individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt und helfen, das Ergebnis der Gewichtsabnahme sichtbar und spürbar zu machen, so Dykta abschließend.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Interessierte beim Online-Vortrag mit dem Titel „Was tun, wenn die Haut hängt? Hautstraffungsoperationen nach starker Gewichtsreduktion“ am 1. Juli 2026 um 19 Uhr. Im Rahmen des Vortrags erklärt Dykta, wann operative Eingriffe sinnvoll sein können, welche Verfahren zur Verfügung stehen und was Patientinnen und Patienten vor und nach einer Operation beachten sollten.
„Ein Gelenkersatz bei stark übergewichtigen Patientinnen und Patienten stellt besondere Anforderungen an die Chirurgie“, erklärt Dr. Steffen Vennemann, Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie. „Wichtig ist vor allem, das Gewebe wie Haut, Fett- und Muskelgewebe möglichst zu schonen und die Prothese exakt auszurichten. So sichern wir den Erfolg der Operation langfristig.“
Eine gute Vorbereitung spiele ebenfalls eine große Rolle, betont der langjährige Leiter des Endoprothetikzentrums Landsberg am Lech: „Wer vor dem Eingriff etwas Gewicht verliert und Muskulatur aufbaut, hat deutlich bessere Chancen auf eine schnelle Genesung.“ Auch die Nachbehandlung nach der Operation muss laut Vennemann individuell an jede Patientin und jeden Patienten angepasst werden. „Ziel ist es, den Kreislauf aus Übergewicht und Bewegungsmangel zu durchbrechen und so mehr Lebensqualität zu erreichen.“
Vennemanns Kollege Dr. Michael Dykta ergänzt: „Gerade bei stark ausgeprägter Adipositas – also einem BMI über 40 – empfiehlt sich eine operative Gewichtsreduktion vor dem Gelenkersatz.“ Dabei kommt laut dem Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Adipositaschirurgie an der Klinik Füssen eine sogenannte bariatrische Operation in minimalinvasiver Knopflochtechnik zum Einsatz. „Dadurch können sowohl die Gelenkoperation als auch die anschließende Rehabilitation unter deutlich besseren Bedingungen und mit geringerem Risiko erfolgen“, erklärt Dykta.
Der Leiter des Adipositaszentrums Ostallgäu betont außerdem die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen: „Orthopädie, Adipositaschirurgie und Physiotherapie entwickeln gemeinsam ein individuelles Behandlungskonzept für jede Patientin und jeden Patienten.“
Das Ziel beider Chefärzte ist klar: eine schnelle Mobilisation und eine dauerhafte Gewichtsreduktion. So können wir Komplikationen vermeiden und unseren Patientinnen und Patienten helfen, wieder dauerhaft selbstständig und schmerzfrei mobil zu sein“, sagen Vennemann und Dykta übereinstimmend.
Mehr Informationen zur Unfallchirurgie und Orthopädie der Klinik Füssen.
„Übergewicht und Adipositas hat in den Staaten der OECD inzwischen das alarmierende Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen“, gibt Dr. Michael Dykta den so genannten Obesity Report der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wieder. „Mittlerweile gelten bundesweit schon rund zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen als übergewichtig“, betont der Leiter des Adipositaszentrums Füssen.
Während bei mäßigem Übergewicht häufig noch mit Nahrungsumstellungen und mehr Bewegung gegengesteuert werden kann, ist eine krankhafte Adipositas laut Dykta nur noch selten mit Disziplin und Eigeninitiative in den Griff zu bekommen. „Wir im Adipositaszentrum stehen Betroffenen daher von Anfang an beratend zur Seite – mit einer Fachkoordinatorin und Ernährungswissenschaftlerin“, hebt der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral und Adipositaschirurgie hervor. Sollten die konservativen Therapiemöglichkeiten nicht den erhofften Erfolg bringen, kann der Krankheit auch operativ begegnet werden. „Die bariatrische Chirurgie führt erwiesenermaßen zur nachhaltigsten Gewichtsreduktion“, so Dykta weiter, „und kann darüber hinaus auch häufig vorkommende Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus erfolgreich eindämmen.“
Wichtig ist Dykta zu betonen, dass es sich bei Adipositas um eine chronische Krankheit handelt. „Der Körper adipöser Menschen neigt leider auch nach Gewichtsreduktionen immer wieder dazu, das höchst erreichte Maximalgewicht wieder zu erreichen – allen Diäten und sonstigen Anstrengungen zum Trotz“, erklärt Dykta. „Daher müssen sich Patientinnen und Patienten auch nicht für ihre Krankheit schämen, die noch leider viel zu häufig vorkommende Stigmatisierung ist völlig inakzeptabel.“ Die komplette Belegschaft der Klinik Füssen sei deswegen dahingehend sensibilisiert, mit den Betroffenen entstigmatisiert umzugehen, führt der Arzt aus.
Anfang des Jahres stellte eine globale Kommission aus Expertinnen und Experten einen neuen Ansatz zur Diagnose der Adipositas vor. Zusätzlich zum Body-Mass-Index (BMI) werden auch andere Messgrößen für überschüssiges Körperfett zur Beurteilung hinzugezogen. Dazu gehören unter anderem der Taillenumfang oder die direkte Fettmessung. Zudem sind insbesondere Folgeerkrankungen der Adipositas relevant – wie Diabetes mellitus II oder Gelenkprobleme.
Die Kommission führt zwei neue Diagnosekriterien ein, die sich an objektiven Maßstäben der Erkrankung auf individueller Ebene orientieren. Die klinische Adipositas definieren die Experten als chronische Erkrankung, die mit einer anhaltenden Funktionsstörung von Organen allein aufgrund einer bestehenden Adipositas einhergeht.
Bei der klinischen Adipositas geht es also nicht um Menschen mit ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Die Rede ist von Patienten, die an einer chronischen Erkrankung leiden und somit eine interdisziplinäre medizinische Versorgung benötigen.
„Ich freue mich, dass wir die Strukturen für das Adipositaszentrum so schnell aufbauen konnten“, betont Dykta bei der Eröffnung im April 2024. Der Chefarzt ist erst seit Februar in der Klinik Füssen tätig. „Wir haben schnell die nötige Expertise ins Haus holen können“, fährt Dykta fort und stellt hier insbesondere die Fachkoordinatorin des Adipositaszentrums Manuela Dreier heraus sowie die Ernährungstherapeutin und -beraterin Jana Ziems. „Sie werden als zentrale Anlaufstellen fungieren“, erklärt der Chefarzt, „die unsere Patienten durch die komplette Behandlungsphase betreuen werden.
Dieser vertrauliche, durchgehende Kontakt sei für Patienten mit Adipositas oft sehr wichtig, macht Dykta deutlich. „Starkes Übergewicht wirkt sich häufig auch psychisch auf die Patienten aus“, so der Chirurg. „Viele schämen sich für ihren Körper.“ Daher sei es sehr wichtig, einfühlsam auf die einzelnen Patienten eingehen zu können. „Auch mit unserem Kooperationspartner, der Selbsthilfegruppe für Adipositas in Kaufbeuren, stehen wir aus diesem Grund in einem engen Kontakt“, erklärt Dykta. Dort werde mit den persönlichen Leiden sehr empathisch und diskret umgegangen, was für viele Menschen eine Teilnahme erst ermöglicht.
Darüber hinaus schätzt sich Dykta glücklich, im Klinikverbund auf ein kompetentes Netzwerk zu treffen. „Mit Dr. Roland Vieth und Dr. Muhammed Ali Ayvaz haben wir in der Klinik bereits äußerst erfahrene Oberärzte, sowohl in der Allgemein- und Viszeralchirurgie als auch in der Inneren Medizin“, so Dykta, „dazu kommt die Abteilung für Innere Medizin von Professor Diepolder in Kaufbeuren, zu der auch die Diabetologie mit den Oberärzten Dr. Thomas Kehle und Dr. Petra Kisselbach gehört.“
Adipositas ist heute als eigenständige Krankheit anerkannt, da es bei starkem Übergewicht häufig zu relevanten Folgeerkrankungen, wie Diabetes, Gelenkverschleiß oder Bluthochdruck kommt und den damit verbundenen Einschränkungen der Lebensqualität und Lebenszeit. Da die Erfolge von Diäten und konservativen Therapieprogrammen laut Dykta oft weder ausreichend noch langanhaltend sind, kann die Adipositaschirurgie mit qualitativ hochwertiger Struktur und geringem Komplikationspotenzial die mit Abstand besten Ergebnisse für diese Patienten anbieten. „Nach einer minimalinvasiven Operation verlassen die Patienten in der Regel schon nach drei Tagen wieder das Krankenhaus“, führt der Chefarzt aus. Die in den anschließenden Monaten auftretende Gewichtsreduktion führe nicht nur zu einer deutlich verbesserten Beweglichkeit und damit einhergehender verbesserter Lebensqualität, sagt Dykta. „Auch die Zuckerkrankheit und der Bluthochdruck sind dann häufig weg oder zumindest deutlich verbessert.“
| Standort | Bereich | Öffnungszeiten | Status |
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| Klinik Füssen | Adipositaszentrum Füssen | Telefonische Auskünfte und Terminvereinbarung: Di, Do: 9 - 11 Uhr |
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