Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bieten an drei Standorten (Füssen, Kaufbeuren, Buchloe) eine umfassende medizinische Versorgung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie. Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von modernsten OP-Techniken, kurzen Wegen und Spezialisten für Endoprothetik, Sportverletzungen, Gelenkersatz, Wirbelsäule, Arbeitsunfälle u. v. m.
Als zertifiziertes Regionales Traumazentrum und zertifiziertes EndoProthetikZentrum (EndoCert seit 2014) bieten wir modernste Versorgungsqualität.
Gemeinsam mit den Praxen des Fachpraxenverbunds Ostallgäu-Kaufbeuren versorgen wir Krankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparats ganzheitlich - vom Erstkontakt über eine konservative Therapie oder einen Eingriff bis hin zur Nachsorge. Vereinbaren Sie einfach einen Ersttermin:
Am Mühlbach 1
87600 Kaufbeuren
ÖFFNUNGSZEITEN
Mo - Fr: 8 - 17 Uhr
KONTAKT
Tel.: +49 (0) 8341 100 777
Fax: +49 (0) 8341 100 779
Mail: chirurgie-kf@fachpraxen-oal-kf.de
Dr.-Gutermann-Str. 2,
87600 Kaufbeuren
ÖFFNUNGSZEITEN
Termine nach Vereinbarung
KONTAKT
Tel.: +49 (0) 8341 / 42-4005/
+49 (0) 8341 / 42-5022
Fax: +49 (0) 8341 / 42-5024
Mail: orthopaedie-kf@fachpraxen-oal-kf.de
Unsere Fachbereiche decken das komplette Spektrum von Unfallversorgung bis Gelenkersatz ab.
Versorgung von Knochenbrüchen (Frakturen), Verrenkungen und Weichteilverletzungen
Polytraumaversorgung im Zertifizierten Traumazentrum Kaufbeuren
Versorgung von Arbeitsunfällen durch unsere D-Arzt-Zulassung
Unfallchirurg Füssen, Kaufbeuren, Buchloe – mit BG-Anerkennung
Gelenkerhaltende Eingriffe (Arthroskopien)
Spezialisierung auf Knie, Schulter, Hüfte, Sprunggelenk, Hand
Kinderorthopädie & Alterstraumatologie
Moderne Bildgebung: MRT, CT, digitales Röntgen
Zertifiziertes EndoProthetikZentrum (EndoCert) an unserem Standort in Kaufbeuren
Einsatz künstlicher Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter)
Wechseloperationen und Komplikationsbehandlung
Individuelle Endoprothesenplanung, auch für ältere Patienten
In unserer Fachabteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie versorgen wir Patientinnen und Patienten mit akuten Verletzungen, degenerativen Erkrankungen sowie Tumoren und Infektionen des Bewegungsapparats. Dabei setzen wir auf modernste Verfahren und langjährige Erfahrung – für schnelle Genesung und nachhaltige Lebensqualität.
Als zertifiziertes regionales Traumazentrum sind wir spezialisiert auf die Behandlung von Polytraumata, also Mehrfachverletzungen nach schweren Unfällen. Dank 24/7-Verfügbarkeit eines unfallchirurgischen Expertenteams sichern wir eine schnelle, lebensrettende Versorgung.
Wir behandeln sämtliche Arten von Knochenbrüchen – von einfachen Brüchen bis zu komplexen Mehrfachverletzungen – mit modernster Osteosynthese-Technik.
Frakturversorgung an folgenden Regionen:
Wirbelsäulenbruch
Rippenfraktur
Beckenbruch
Schlüsselbeinbruch (Claviculafraktur)
Oberarm- und Ellenbogenfrakturen
Handgelenkbruch / Speichenbruch
Schenkelhalsbruch / Hüftfraktur
Oberschenkel- und Kniefraktur
Sprunggelenks- und Fußfrakturen
Verletzungen von Sehnen und Bändern entstehen häufig durch Sportunfälle oder Überbelastung. Wir bieten sowohl minimalinvasive rekonstruktive Verfahren als auch offene Operationen an.
Wir behandeln u. a.:
Riss der Rotatorenmanschette
Kreuzbandriss und Meniskusschaden am Knie
Achillessehnenruptur
Bizepssehnenriss
Patellarsehnenruptur
Verletzungen an Gelenken benötigen schnelles, gezieltes Handeln. Wir sind spezialisiert auf die Behandlung akuter Gelenkluxationen und komplexer Verletzungen der Gelenkstruktur.
Behandelte Verletzungen:
Schulterluxation & Schultereckgelenksverletzung
Ellenbogenluxation
Hüftgelenksausrenkung
Sprunggelenksverletzungen
Unsere spezialisierte Einheit für Alterstraumatologie behandelt typische Knochenbrüche im höheren Lebensalter – häufig infolge von Stürzen oder Osteoporose.
Behandelte Altersfrakturen:
Schenkelhalsbruch
Wirbelkörperfraktur
Handgelenksbruch bei Osteoporose
Periprothetische Frakturen (z. B. um künstliches Gelenk)
Bei kindlichen Frakturen berücksichtigen wir das Wachstumspotenzial und arbeiten eng mit Kinderärzten und Reha-Partnern zusammen.
Typische Brüche bei Kindern:
Oberarmfraktur
Unterarmfraktur
Oberschenkelbruch
Unterschenkelfraktur
Wir versorgen auch seltene, komplexe Erkrankungen wie Tumore oder Metastasen im Knochen – inklusive Behandlung pathologischer Frakturen.
Unser zertifiziertes Endoprothetikzentrum bietet hochqualitative Gelenkersatzoperationen an:
Künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP)
Knieprothese (Knie-TEP)
Schulterprothese
Ellenbogen- und Sprunggelenksprothesen
Individuelle Planung, minimalinvasive OP-Techniken und intensive Nachsorge gehören bei uns zum Standard. Durch unser Rapid Recovery Programm können Patientinnen und Patienten nun noch schneller wieder zurück in ihren Alltag.
Wir behandeln akute und chronische Infektionen des Bewegungsapparats – häufig auch als Folge früherer Operationen oder Immunschwäche.
Behandelte Infektionen:
Gelenkentzündung (Empyem)
Bandscheibenentzündung (Spondylodiszitis)
Knochenentzündung (Osteomyelitis)
Bei Gelenkverschleiß (Arthrose) setzen wir auf gelenkerhaltende Verfahren, Knorpelersatz oder Endoprothetik – individuell abgestimmt auf Alter, Aktivität und Beschwerden.
Behandelte Krankheitsbilder:
Impingement-Syndrom Schulter
AC-Gelenksarthrose (Schultereckgelenk)
Meniskusschäden
Knorpelschaden Knie / Knorpeltransplantation
MEHR INFORMATIONEN
Kontakt, Öffnungszeiten und weitere nützliche Auskünfte zur Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie am Klinikum Kaufbeuren
Unsere Klinik in Füssen bietet Ihnen ein breit gefächertes Behandlungsspektrum im Bereich der orthopädischen Chirurgie und Unfallchirurgie – von schonenden arthroskopischen Eingriffen über Gelenkersatz-Operationen bis hin zur Alterstraumatologie. Wir arbeiten interdisziplinär, patientennah und mit modernster Technik – für Ihre Mobilität und Lebensqualität.
Arthroskopische Operationen sind minimalinvasive Verfahren zur Behandlung von Gelenkverletzungen und -erkrankungen – mit kleinen Schnitten, schneller Heilung und geringer Narbenbildung.
Kreuzbandriss-OP (vordere Kreuzbandplastik)
Meniskusnaht oder -resektion
Knorpelschaden am Knie: Behandlung & Knorpelersatz
Kniescheibeninstabilität: MPFL-Plastik / Elmslie-Technik
Achskorrektur (z. B. O-Bein / X-Bein)
Naht der Rotatorenmanschette
Behandlung der Schulterluxation
Schultereckgelenksarthrose & Bizepssehnenriss
Als erfahrener Partner in der Gelenkchirurgie bieten wir moderne Endoprothesenversorgung mit hochwertigen Implantaten. Ziel ist die Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Hüftgelenk-Endoprothese mit minimal-invasivem DAA-Zugang
Kurzschaftimplantate bei Hüftarthrose
Knieprothese (Teilersatz & Totalendoprothese)
Schulterprothese (anatomisch & inverse Prothese)
Wechseloperationen bei Lockerung, Infekt oder Bruch
Fußprobleme beeinträchtigen Mobilität und Lebensqualität. Unsere Experten behandeln Verletzungen und chronische Beschwerden gezielt und nach modernsten Standards.
Sprunggelenksverletzungen & Bänderriss
Achillessehnenriss / Achillodynie
Hallux valgus (Großzehenfehlstellung) – Achskorrektur
Krallenzehen / Hammerzehen
Ganglion (Überbein) & Morton-Neurom
Gemeinsam mit der Geriatrie und Inneren Medizin der Klinik Füssen bieten wir ein spezialisiertes Konzept zur Behandlung älterer Patient:innen mit Knochenbrüchen – individuell, sicher und schnell belastbar.
Schenkelhalsbruch / hüftgelenksnaher Bruch mit sofortiger OP
Wirbelkörper- und Beckenbruch bei Osteoporose
Brüche rund um künstliche Gelenke (periprothetisch)
Frakturversorgung mit schneller Mobilisation
Unsere unfallchirurgische Versorgung von Kindern ist besonders schonend und kindgerecht. Wann immer möglich, verzichten wir auf Röntgen und setzen auf hochauflösenden Ultraschall.
Brüche bei Kindern (z. B. Unterarm, Oberschenkel)
Wachstumszonenschonende OP-Verfahren
Nicht-operative Behandlung (konservativ)
Unsere Abteilung versorgt Wirbelkörperbrüche nach Unfällen oder Osteoporose sowohl konservativ als auch operativ – mit modernen Verfahren zur schnellen Schmerzlinderung und Mobilisierung.
Kyphoplastie / Vertebroplastie (Zementstabilisierung)
Fixateur interne / interne Stabilisierung
Sakrumverschraubung bei Kreuzbeinfraktur
Wir versorgen auch seltene, komplexe Erkrankungen wie Tumore oder Metastasen im Knochen – inklusive Behandlung pathologischer Frakturen.
Unser zertifiziertes Endoprothetikzentrum bietet hochqualitative Gelenkersatzoperationen an:
Künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP)
Knieprothese (Knie-TEP)
Schulterprothese
Ellenbogen- und Sprunggelenksprothesen
Individuelle Planung, minimalinvasive OP-Techniken und intensive Nachsorge gehören bei uns zum Standard. Durch unser Rapid Recovery Programm können Patientinnen und Patienten nun noch schneller wieder zurück in ihren Alltag.
Wir behandeln akute und chronische Infektionen des Bewegungsapparats – häufig auch als Folge früherer Operationen oder Immunschwäche.
Behandelte Infektionen:
Gelenkentzündung (Empyem)
Bandscheibenentzündung (Spondylodiszitis)
Knochenentzündung (Osteomyelitis)
Bei Gelenkverschleiß (Arthrose) setzen wir auf gelenkerhaltende Verfahren, Knorpelersatz oder Endoprothetik – individuell abgestimmt auf Alter, Aktivität und Beschwerden.
Behandelte Krankheitsbilder:
Impingement-Syndrom Schulter
AC-Gelenksarthrose (Schultereckgelenk)
Meniskusschäden
Knorpelschaden Knie / Knorpeltransplantation
MEHR INFORMATIONEN
Kontakt, Öffnungszeiten und weitere nützliche Auskünfte zur Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie der Klinik Füssen
Am Standort Buchloe bieten wir Ihnen eine ambulante Notfallversorgung mit Behandlung aller Wege- und Arbeitsunfälle (durch die Berufsgenossenschaften zugelassen) von Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr an.
MEHR INFORMATIONEN
Kontakt, Öffnungszeiten und weitere nützliche Auskünfte zur Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie an der Klinik St. Josef Buchloe
„Ein Gelenkersatz bei stark übergewichtigen Patientinnen und Patienten stellt besondere Anforderungen an die Chirurgie“, erklärt Dr. Steffen Vennemann, Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie. „Wichtig ist vor allem, das Gewebe wie Haut, Fett- und Muskelgewebe möglichst zu schonen und die Prothese exakt auszurichten. So sichern wir den Erfolg der Operation langfristig.“
Eine gute Vorbereitung spiele ebenfalls eine große Rolle, betont der langjährige Leiter des Endoprothetikzentrums Landsberg am Lech: „Wer vor dem Eingriff etwas Gewicht verliert und Muskulatur aufbaut, hat deutlich bessere Chancen auf eine schnelle Genesung.“ Auch die Nachbehandlung nach der Operation muss laut Vennemann individuell an jede Patientin und jeden Patienten angepasst werden. „Ziel ist es, den Kreislauf aus Übergewicht und Bewegungsmangel zu durchbrechen und so mehr Lebensqualität zu erreichen.“
Vennemanns Kollege Dr. Michael Dykta ergänzt: „Gerade bei stark ausgeprägter Adipositas – also einem BMI über 40 – empfiehlt sich eine operative Gewichtsreduktion vor dem Gelenkersatz.“ Dabei kommt laut dem Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Adipositaschirurgie an der Klinik Füssen eine sogenannte bariatrische Operation in minimalinvasiver Knopflochtechnik zum Einsatz. „Dadurch können sowohl die Gelenkoperation als auch die anschließende Rehabilitation unter deutlich besseren Bedingungen und mit geringerem Risiko erfolgen“, erklärt Dykta.
Der Leiter des Adipositaszentrums Ostallgäu betont außerdem die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen: „Orthopädie, Adipositaschirurgie und Physiotherapie entwickeln gemeinsam ein individuelles Behandlungskonzept für jede Patientin und jeden Patienten.“
Das Ziel beider Chefärzte ist klar: eine schnelle Mobilisation und eine dauerhafte Gewichtsreduktion. So können wir Komplikationen vermeiden und unseren Patientinnen und Patienten helfen, wieder dauerhaft selbstständig und schmerzfrei mobil zu sein“, sagen Vennemann und Dykta übereinstimmend.
Mehr Informationen zur Unfallchirurgie und Orthopädie der Klinik Füssen.
„Ein Gelenkersatz soll nicht nur die Beweglichkeit verbessern, sondern vor allem Lebensqualität schenken“, betont Dr. Steffen Vennemann. „Das gelingt nur, wenn wir den ganzen Menschen im Blick haben – mit allen gesundheitlichen Voraussetzungen.“ Die Klinik Füssen sei dafür bestens aufgestellt, so der Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie: „Unsere Fachabteilungen arbeiten eng zusammen und finden gemeinsam die beste Lösung für jeden Patienten.“
Besonders ältere Menschen profitieren von diesem Konzept. „Bei ihnen treten oft Begleiterkrankungen auf – zum Beispiel Herz- oder Kreislaufprobleme oder Beschwerden im Magen-Darm-Bereich“, erklärt Vennemann. „Genau hier liegt unsere Stärke: Orthopädie und Innere Medizin arbeiten bei uns sehr eng zusammen. So sind unsere Patienten jederzeit umfassend und sicher versorgt.“ Moderne Geräte wie Herzkatheter oder Ultraschalluntersuchungen am Herzen ermöglichen zusätzlich eine schnelle und präzise Diagnostik, so der langjährige Leiter des Endoprothetikzentrums in Landsberg am Lech.
Auch Dr. Martin Hinterseer, Chefarzt für Innere Medizin, unterstreicht die Vorteile: „Wir freuen uns, mit Dr. Vennemann einen erfahrenen Experten für Orthopädie an unserer Seite zu haben. Er führt auch komplexe Eingriffe, etwa den Austausch von Hüft- oder Knieprothesen, auf höchstem Niveau durch. Durch seine langjährige orthopädische Erfahrung in Landsberg am Lech können sich unsere Patienten sicher sein, dass sie bei ihm eine individuell abgestimmte Behandlung erhalten.“
Einblicke in dieses Zusammenspiel von Gelenkersatz und internistischer Versorgung gibt der Patientenvortrag „Gelenkersatz – auch eine Herzensangelegenheit“ am 24. September um 19 Uhr im Casino der Klinik Füssen.
Termin: Mittwoch, 24. September 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Casino der Klinik Füssen
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Ziel jeder Operation ist es, Mobilität und Lebensqualität so schnell wie möglich wiederherzustellen“, betont Dr. Steffen Vennemann, „mit so wenig Belastung für die Patientinnen und Patienten wie nötig.“ Der neue Chefarzt für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie in der Klinik Füssen setzt daher auf minimalinvasive Verfahren. Diese Technik schont das umliegende Gewebe und fördert eine schnellere Heilung.
Als zertifizierter Operateur der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik bringt Vennemann nicht nur langjährige Erfahrung mit, sondern auch eine klare Spezialisierung im Bereich des Gelenkersatzes an Hüfte und Knie. „Mit modernen Behandlungskonzepten ist es heutzutage möglich, den Krankenhausaufenthalt sehr kurz zu halten und rasch wieder mobil und selbstständig zu sein“, weiß der neue Chefarzt, der zuvor unter anderem lange Jahre in Landsberg am Lech tätig war.
Hierbei hilft laut Vennemann nicht nur eine schonende Operation, sondern auch die gezielte Nachsorge. Dazu gehören spezielle Übungen zur Förderung der Beweglichkeit, eine individuell abgestimmte Schmerztherapie und die enge Betreuung durch Physiotherapeuten sowie Krankengymnasten. „Schon wenige Stunden nach dem Eingriff dürfen die Patienten aufstehen und erste Schritte machen“, so der langjährige Leiter des Endoprothetikzentrums in Landsberg am Lech.
Besonderen Wert legt der neue Chefarzt auf komplexe Wechseloperationen – etwa wenn eine alte Prothese locker wird und ersetzt werden muss. „Dabei sind sorgfältige Planung und viel Erfahrung gefragt“, so Vennemann. Besonders bei älteren Patientinnen und Patienten sei eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen wichtig. Deshalb arbeitet Vennemann eng mit der internistischen Abteilung unter Leitung von Dr. Martin Hinterseer zusammen. „So ist gewährleistet, dass auch bei Vorerkrankungen oder Komplikationen eine optimale Versorgung sichergestellt ist“, erklärt der Chirurg.
Durch die guten Absprachen und die enge Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen der Klinik sind die Patienten laut Vennemann stets bestens versorgt und eventuelle Schwierigkeiten können schnell und kompetent behandelt werden. „Eine fachlich hochkompetente und menschlich herausragende Behandlung sind für mich die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung“ so Vennemann abschließend.
Mit dem Start von Dr. Vennemann baut die Klinik Füssen ihre orthopädische Expertise gezielt aus – zum Wohl der Patientinnen und Patienten im Ostallgäu und darüber hinaus.
„Ich freue mich darauf, die orthopädisch-unfallchirurgische Versorgung in Füssen weiterentwickeln zu dürfen“, betont Vennemann. „Ich habe bereits das engagierte Team kennengelernt und bin zuversichtlich, dass wir hier richtig durchstarten können.“ Dr. Vennemann bringt umfassende fachliche Expertise mit. Der langjährige Leiter des Endoprothetikzentrums in Landsberg am Lech ist spezialisiert auf den Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter, sowie aufwendige Wechseloperationen. Besonders der minimal-invasive AMIS Zugang beim Hüftgelenkersatz bringe deutliche Vorteile für die Patienten, so der 54 jährige Orthopäde und Unfallchirurg.
Neben den Gelenkersatzoperationen ist die arthroskopische Chirurgie an Schulter, Knie und Sprunggelenk ein Schwerpunkt des zertifizierten Operateurs. Als erfahrener Unfallchirurg und D-Arzt ist Dr. Vennemann zudem befugt, Arbeitsunfälle sowohl konservativ als auch operativ zu behandeln. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der gelenkerhaltenden operativen Therapie bei Arthrose, etwa in Form von Umstellungsosteotomien. Diese Verfahren ermöglichen es, eine frühzeitige Versorgung bei einseitig betroffenen Gelenken durchzuführen und eine spätere Endoprothese deutlich hinauszuzögern – insbesondere bei jüngeren und aktiven Patientinnen und Patienten.
„Wir verfolgen immer einen ganzheitlichen Therapieansatz, der auf jeden Patienten individuell angepasst ist“, stellt Vennemann klar, „bei dem die Lebensqualität der Menschen im Mittelpunkt steht.“ Daher sei es oberste Priorität, die Behandlung auf die individuelle Situation und Bedürfnisse des Patienten abzustimmen, nur zwingend nötige Eingriffe durchzuführen und ansonsten das breite Spektrum der konservativen Therapieoptionen anzuwenden, so Vennemann weiter. „Für diese moderne und patientenzentrierte Medizin ist daher eine enge Kooperation mit unterschiedlichsten Berufsgruppen enorm wichtig“, erklärt der neue Chefarzt. „Sei es mit den Pflegekräften, mit unseren Therapeuten oder auch mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen medizinischen Fachbereichen.“
„Mit Dr. Vennemann gewinnen wir eine hochqualifizierte und menschlich überzeugende Führungspersönlichkeit für unsere Klinik“, sagt Dr. Martin Hinterseer. Der Ärztliche Direktor der Klinik Füssen freut sich auf die intensive Kooperation mit dem neuen Kollegen. „Wir werden mit ihm gemeinsam neue medizinische Impulse setzen und modernste Therapiekonzepte für die Patientinnen und Patienten in unserer Region etablieren.“
„Wir freuen uns, unseren Patientinnen und Patienten mit diesem neuen Programm die Möglichkeit zu geben, sich schneller und dabei entspannter von dem Eingriff zu erholen“, betont Dr. Wolfgang Schnitzler. Der Chefarzt für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie am Klinikum Kaufbeuren hebt hervor, dass es gerade beim Ersatz einer Hüfte oder eines Knies wichtig ist, das Gelenk schnell wieder zu aktivieren. „Durch eine gezielte Maßnahmen ist das betroffene Gelenk häufig bereits innerhalb der ersten Tage wieder so stabil, dass die meisten alltäglichen Bewegungen wieder weitestgehend schmerzfrei absolviert werden können“, verweist Schnitzler auf viele medizinische Studien, die diesen Zusammenhang eindeutig bestätigt haben.
Das Rapid Recovery Programm sieht eine ganzheitliche Betreuung der Patientin oder des Patienten vor, die bereits vor der Operation beginnt. „Um bestmöglich vorbereitet zu sein, informieren wir in einer Sprechstunde und einem weiteren Termin vor dem Eingriff umfassend über alle relevanten Aspekte der OP“, erklärt der Leiter des Endoprothetikzentrums. „Gerade im so genannten Patientenseminar gehen wir unter anderem sehr konkret auf die Situation nach dem Eingriff ein.“ Laut Schnitzler trainieren die Patientinnen und Patienten dort mit dem Team der Physiotherapie unter anderem das Gehen mit Gehhilfen und wichtige Übungen, die nach der OP regelmäßig absolviert werden.
„Natürlich gehen wir hier auch auf alle Fragen und Sorgen ein, die rund um den Eingriff vorhanden sind“, so der Chefarzt weiter. „Ziel ist es, dass unsere Patientinnen und Patienten dadurch angstfrei und sicher in die Operation gehen können.“ Wobei das gehen wörtlich gemeint ist, wie Schnitzler ausführt. „Unsere Patienten laufen nach Möglichkeit eigenständig zur Operationsschleuse“, stellt der Chirurg klar. Der Eingriff soll die Aktivität des Körpers nur so kurz wie möglich unterbrechen, führt Schnitzler aus.
„Die Operation selbst führen wir ohnehin seit vielen Jahren ausschließlich minimalinvasiv durch“, so der Chefarzt. „Dadurch reduzieren wir die Verletzungen, die ein Eingriff immer mit sich bringt, auf ein absolutes Minimum.“ Diese Vorgehensweise ist laut Schnitzler im Endoprothetikzentrum Kaufbeuren bewährte Routine.
Neu hingegen ist auch die Möglichkeit einer Begleitung am Smartphone mittels einer App, die von den Patientinnen und Patienten begleitend genutzt werden kann. Sie stellt umfangreiche Informationen zur Verfügung und hilft den Patientinnen und Patienten, jederzeit eigenständig die Heilung gesteuert und informiert voranzutreiben. Nach der OP gehe es dann darum, das Gelenk schnell wieder zu mobilisieren, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und Komplikationen zu verhindern, stellt Schnitzler das Programm weiter vor. „Einige Stunden nach der Operation können Patientinnen und Patienten schon wieder Ihre eigene Kleidung tragen, normal essen, aufstehen und erste Schritte gehen - sowie Übungen unter Anleitung durchführen.“
Natürlich sei das Programm nur ein Angebot des Endoprothetikzentrums, so Schnitzler. „Wir verpflichten niemanden, daran teilzunehmen – niemand muss Angst haben, überfordert zu werden“, verspricht der Chefarzt. „Darüber hinaus geht natürlich das gesamte Team, bestehend aus den Pflegekräften, Therapeuten und Ärzten, stets auf die Wünsche des Patienten oder der Patientin ein.“ Es kann die Intensität der Übungen laut Schnitzler jederzeit angepasst werden.
Interessierte können sich am Tag der offenen Tür des Klinikums Kaufbeuren selbst vom Rapid Recovery Programm überzeugen. Neben mehreren Live-OPs am Modell stellt das Endoprothetikzentrum Kaufbeuren dort am 15. Februar 2025 den zum Programm gehörigen Aktivitätspfad vor und zeigt Besucherinnen und Besuchern die unterschiedlichen Übungen, die Patientinnen und Patienten wieder zügig aktiv am Leben teilhaben lassen. Auch wird dort die App vorgestellt, mit deren Hilfe die Patientinnen und Patienten selbstständig ihre Vorbereitung und den Heilungsprozess unterstützen können.
Große Freude in der Klinik Füssen: Bereits zum dritten Mal in Folge wird sie in der Liste der besten Krankenhäuser Deutschlands von 50 bis unter 150 Betten geführt, die vom F.A.Z. Institut aufgrund einer bundesweit durchgeführten Studie jährlich erstellt wird. „Es freut uns, dass unsere kontinuierliche Arbeit von einem derart renommierten Medium wertgeschätzt wird“, betont Andree Betzel. Laut dem Klinikleiter ist diese Auszeichnung Beleg für die hohe Qualität der einzelnen Abteilungen und deren starke Vernetzung. „Unser interdisziplinärer Ansatz mit viel Austausch zwischen den einzelnen medizinischen Bereichen zahlt sich aus“, so Betzel.
Das Klinikum Kaufbeuren ist ebenfalls in der Bestenliste der Fachabteilung Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie vertreten. „Wir wissen diese Auszeichnung sehr zu schätzen“, freut sich Dr. Wolfgang Schnitzler. Der Chefarzt für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie hebt insbesondere die Leistung seiner Abteilung hervor. „Die ausgeprägte Zusammenarbeit in allen beteiligten Funktionsbereichen macht solch eine Ehrung erst möglich“, so der Leiter des Kaufbeurer Endoprothetikzentrums, der sich gerade in Zeiten schwieriger politischer Rahmenbedingungen glücklich schätzt, Teil eines so starken Teams zu sein.
Die Studie wurde vom F.A.Z.-Institut in Kooperation mit dem IMWF Institut durchgeführt. Für die Studie werden bundesweit Daten von über 2.200 Krankenhäusern und deren Fachabteilungen zugrunde gelegt. Dabei werden sowohl sachliche Kriterien, wie die Qualitätsberichte der Krankenhäuser, als auch emotionale Erfahrungen, wie abgegebene Patientenmeinungen, in Bewertungsportalen zusammengeführt und ausgewertet. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Krankenhaus spielt ebenso der persönliche Rat vom Haus- bzw. Facharzt oder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Zusätzlich werden weitere Informationen auf den Klinikwebsites oder in Bewertungsportalen recherchiert.