„Ich bin sehr glücklich, dass ich nun zum wiederholten Mal die strengen Qualitätskriterien dieser Zertifizierung erfüllen konnte“, freut sich die Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren. „Sie verlangt nicht nur eine hohe Zahl komplexer minimalinvasiver Eingriffe, sondern auch die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung und den Nachweis dauerhaft hoher operativer Behandlungsstandards.“
Die Auszeichnung steht für ein Maß an operativer Erfahrung und Spezialisierung, das selbst innerhalb der Fachdisziplin nur selten erreicht wird. „Gerade bei komplexen Krankheitsbildern ist viel Erfahrung entscheidend“, erklärt Berkes. „Mit der entsprechenden Spezialisierung können wir auch Eingriffe minimalinvasiv durchführen, die andernorts häufig noch als offene Operation erfolgen müssen.“ Laut der Gynäkologin werden die Eingriffe den Patientinnen entweder durch konventionelle Bauchspiegelungen angeboten oder mit dem DaVinci-Roboter. „Ziel ist es dabei immer, so gewebeschonend wie möglich zu operieren und gleichzeitig ein sicheres Behandlungsergebnis zu gewährleisten“, so Berkes abschließend.
Mit der Rezertifizierung von Dr. Enikö Berkes wird die hohe fachliche Spezialisierung der gynäkologischen Abteilung erneut bestätigt. Patientinnen profitieren davon, dass komplexe minimalinvasive Eingriffe auf höchstem Qualitätsniveau auch wohnortnah angeboten werden können.
Mit der MIC-III-Qualifikation können unter anderem folgende gynäkologische Erkrankungen minimalinvasiv behandelt werden:
Ob eine solche Operation infrage kommt, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild ab und wird im persönlichen Gespräch sorgfältig geprüft.
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