schließen
Wir sind für Sie da!

In lebensbedrohlichen
Notfällen: 112

Notaufnahme
Klinik St. Josef Buchloe
+49 (0)8241 504-0
Notaufnahme
Klinik Füssen
+49 (0)8362 500-555
Notfallzentrum
Klinikum Kaufbeuren
+49 (0)8341 42-3001
Notfall
A A A
» Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin
Klilnikum Kaufbeuren
Alle Standorte

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter der Leitung der beiden Chefärzte Dr. Joachim Klasen und PD Dr. Bernd Hartmann erbringt die Anästhesieleistungen für die operativen Abteilungen des Klinikums Kaufbeuren und der Klinik Füssen, leitet die beiden interdisziplinären Intensivstationen in Kaufbeuren und Füssen sowie die Palliativstation am Klinikum Kaufbeuren.

Pro Jahr werden in diesen beiden Kliniken rund 14.000 Patienten in den Bereichen Allgemein-, Gefäß-, Viszeral- und Thoraxchirugie, Unfall- und Handchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurochirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Urologie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie perioperativ anästhesiologisch betreut. Dabei kommen alle gängigen Verfahren der Regional- und Allgemeinanästhesie, auch in Kombination, zum Einsatz.

Die interdisziplinären Intensivstationen des Klinikums Kaufbeuren (20 Betten) und der Klinik Füssen (8 Betten) stehen unter anästhesiologischer Leitung. Sie verfügen über moderne technische Ausstattung und ermöglichen dadurch auch die Behandlung schwerstkranker Patienten mit multiplen Organversagen.

Zahlreiche Mitarbeiter der Abteilung beteiligen sich an der notärztlichen Versorgung an den Standorten in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Seit 2014 veranstaltet die Klinik den Notarztkurs Allgäu nach dem Musterkursbuch der Bundesärztekammern. Einige Ärzte Abteilung besitzen zusätzlich die Qualifikation „Leitender Notarzt“.

Ein weiterer Schwerpunkt der Anästhesieabteilung ist die Palliativmedizin am Klinikum Kaufbeuren. Die Palliativstation umfasst derzeit 8 Betten, weitere Patienten werden konsiliarisch palliativmedizinisch auf allen Abteilungen des Klinikums mitbehandelt. Im Rahmen der Palliativmedizin werden Patienten mit begrenzter Lebenserwartung, bei denen eine kurative Behandlung der Erkrankung nicht mehr möglich ist, ganzheitlich von einem Team von Palliativmedizinern, Pflegern, Therapeuten, Seelsorgern und Sozialarbeitern behandelt. Das Ziel ist, eine bestmögliche Lebensqualität für Patienten und Angehörige zu erzielen.

Eine weitere Säule der Anästhesieabteilung ist die perioperative Schmerztherapie. Stationäre Patienten werden nach Operationen oder während einer Entbindung schmerztherapeutisch behandelt. Im Rahmen der konsiliarärztlichen Tätigkeit werden auch Patienten anderer Abteilungen in allen Kliniken von der Anästhesieabteilung schmerztherapeutisch mitbehandelt.

Leistungsspektrum
  • Allgemeinanästhesie mit intravenösen und gasförmigen (inhalativen) Anästhetika:
    • Intubationsnarkosen

    • Larynxmaskennarkosen

  • Intubationsnarkosen
  • Larynxmaskennarkosen
  • Kombinationsanästhesieverfahren:
  • Allgemeinanästhesie und Regionalanästhesie mit ultraschallgestützter Kathetertechnik
  • Zentrale und periphere Regionalanästhesie (örtliche Betäubungsverfahren)
  • Moderne Überwachung (Monitoring) der lebenswichtigen Organfunktionen (Herz, Kreislauf, Sauerstoffversorgung, Lunge, Gehirn, …) vor, während und nach der Operation
  • Moderne Narkose-Beatmungsgeräte zur sicheren und schonenden Durchführung der Allgemeinanästhesie (Narkose)
  • Kinderanästhesie mit kindgerechten Narkosemethoden
  • Prämedikationsambulanz (Anästhesiesprechstunde):
  • Beratung und Aufklärung durch den Narkosearzt (Anästhesisten)
  • Aufwachraum mit modernen Überwachungsgeräten
  • Akuter Schmerzdienst nach Operationen
  • Fremdblutsparende Verfahren:  Cellsaver (perioperative Blutaufbereitung und -rückgabe)

Im Vorfeld einer Narkose ist es notwendig, mit einem Anästhesisten ein Aufklärungsgespräch, das sogenannte Prämedikationsgespräch, zu führen.

Hierbei erfragt der Anästhesist alle wichtigen Informationen und Vorerkrankungen des Patienten und legt dann mit ihm das für den geplanten Eingriff optimale Narkoseverfahren fest.

Patienten, die erst am Tag des Engriffs in unser Haus kommen, bitten wir, wenige Tage vor dem geplanten Operationstermin zum Aufklärungsgespräch vorbeizukommen.

Bei Patienten, die bereits am Vortag der Operation stationär aufgenommen werden, kommen in der Regel an diesem Tag nach der stationären Aufnahme zum Narkosegespräch.

Intensivmedizin

Die interdisziplinäre Intensivstation am Klinikum Kaufbeuren umfasst 20 und in der Klinik Füssen 8 Behandlungseinheiten, die mit modernen Beatmungsgeräten ausgestattet sind. Geschultes Intensivpersonal und modernste technische Ausstattung erlauben die Behandlung auch schwerster Krankheitsbilder am Klinikum Kaufbeuren auf universitärem Niveau. Durch die Einführung moderner Sedierungsverfahren und extrakorporaler Lungenersatzverfahren (ECMO-Therapie) liegt einer unserer Schwerpunkte auf der Behandlung schwerer und schwerster Lungenversagen. Dreh- und Angelpunkt jeder Intensivbehandlung ist die Interdisziplinarität: dies bedeutet, dass jeweils der Experte auf seinem Gebiet an der Behandlung teilnimmt.

Im Rahmen der Herzinfarktnetzwerke werden die verschlossenen Herzkranzarterien durch die kardiologischen Kollegen wieder eröffnet – die anschließende Intensivbehandlung erfolgt gemeinsam.

Durch die enge Kooperation mit der Klinik für Neurologie der Bezirkskliniken Schwaben gehören auch schwere neurologische Krankheitsbilder, wie fortgeschrittene MS, ALS und das Guillain-Barré-Syndrom zum Behandlungsspektrum.

Durch die Einbindung des Klinikums Kaufbeuren in das Traumanetzwerk München-Oberbayern-Süd als zertifiziertes regionales Traumazentrum werden in Zusammenarbeit mit neurochirurgischen Konsiliarärzten der Klinik in Ravensburg polytraumatisierte Patienten mit selbst schwersten Schädel-Hirn-Traumen auf der Intensivstation im Klinikum Kaufbeuren versorgt.

Und natürlich zählt auch die postoperative Behandlung der Patienten aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß und Thoraxchirurgie, z. B. im Rahmen der zertifizierten Darm- und Gefäßzentren nach großer Tumorchirurgie oder Aortenchirurgie zu den Schwerpunkten der Intensivstation Kaufbeuren.

Auf der interdisziplinären Intensivstation der Klinik Füssen unter anästhesiologischer Leitung werden ebenfalls die Patienten der chirurgischen und internistischen Kliniken gemeinsam behandelt.

Leistungsspektrum
  • Nierenersatzverfahren (CVVH, CVVHD, CVVHDF, auch mit Citratantikoagulation)
  • Extrakorporale Lungenersatzverfahren (ECMO)
  • Invasive und non-invasive Beatmung
  • Transthorakale und Transösophageale Echokardiographie
  • PICCO
  • Bronchoskopie
  • Dilatationstracheotomie
  • Differenzierte Ernährungstherapie
  • Elektrophysiologische Diagnostik (EEG, evozierte Potenziale)
  • Rechtsherzkatheter und kontinuierliche Herzzeitvolumenmessung
  • Digitale Röntenbildarchivierung und -betrachtung
  • Datenvernetzung zum Zentrallabor

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin am Standort:
Klinikum Kaufbeuren


Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren


Sekretariat
Frau Andrea Pielmeier
Tel.: +49 (0) 8341 / 42-3525
Fax: +49 (0) 8341 / 42-3523
E-Mail: zentrale-anaesthesie@kliniken-oal-kf.de