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04.01.2023

Schlüsselübergabe: Neurologie wechselt von Bezirksklinikum zu Klinikum Kaufbeuren

Die mit Abstand größte Neurologie im Allgäu wechselt zum 1. Januar die Trägerschaft. Knapp 100 Beschäftigte gehen diesen Weg mit und sind zum neuen Jahr bei den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren angestellt.

Schlüsselübergabe Neurologie von links nach rechts: Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stv. Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben Wolfram Firnhaber, Oberärztin Dr. Stephanie Berno (in Vertretung für Chefarzt Prof. Martin Hecht), Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Andreas Kutschker und Stv. Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker | © Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Schlüsselübergabe Neurologie von links nach rechts: Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stv. Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben Wolfram Firnhaber, Oberärztin Dr. Stephanie Berno (in Vertretung für Chefarzt Prof. Martin Hecht), Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Andreas Kutschker und Stv. Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker

„Heute ist ein guter Tag für die neurologischen Patienten im Allgäu“, betont Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren erklärt, dass der Wechsel der Kaufbeurer Neurologie viele Möglichkeiten eröffne, den neurologischen Standort in Kaufbeuren weiterzuentwickeln. „All das ist jedoch kaum denkbar ohne das Vertrauen, das die Beschäftigten diesem Wechsel entgegengebracht haben“, bedankt sich Bosse bei allen Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten, Sozialarbeiterinnen, Masseuren und Sekretärinnen sowie Verwaltungsangestellten, die mit Ihrer Abteilung zu den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gewechselt sind.

„Uns fallen fast 100 Steine vom Herzen“, ergänzt Andreas Kutschker. Laut dem Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren konnte der ambitionierte Zeitplan für den Trägerwechsel auch durch die Offenheit der Beschäftigten eingehalten werden. „Mein Dank gebührt allen, die an dem nahezu reibungslosen Übergang mitgewirkt haben“, so Kutschker weiter, „ und insbesondere natürlich an die Bezirkskliniken Schwaben und hier stellvertretend Herrn Firnhaber für die tolle Zusammenarbeit.“ Die neue Struktur ermögliche es nun, die bestmögliche Patientenversorgung mit erheblich weniger Bürokratie zu gewährleisten. Kutschker: „Das ist ein echter Quantensprung für uns.“

Auch der Chefarzt der Kaufbeurer Neurologie blickt voller Zuversicht ins neue Jahr. „Durch den Wechsel des Trägers bietet sich die Chance, dass wir die neurologische Medizin noch besser weiterentwickeln können“, berichtet Professor Martin Hecht. So könne etwa die kathetergestützte Thrombusentfernung perspektivisch ins Repertoire aufgenommen werden, wozu es Neuroradiologen benötige. „Dann hätten wir hier in Kaufbeuren die vollständige Schlaganfallversorgung vor Ort und könnten noch rascher helfen“, so Hecht.

 

Infokasten Neurologie Kaufbeuren:

-       Größte Neurologie im Allgäu
-       44 vollstationäre, drei teilstationäre Betten
-       Neurologische Betreuung für 250.000 Einwohner
-       Zertifizierte regionale Stroke Unit
-       Mitglied im Schlaganfallnetzwerk NEVAS
-       Erste eigenständige Neurologie im gesamten Bezirk Schwaben
-       Gebäude am Kaiserweiher wurde Ende der 60er Jahre für Neurologie gebaut
-       2009 Einzug ins Klinikum Kaufbeuren als Klinik innerhalb der Klinik