Als Begleitpersonen ihrer Kuscheltiere übernehmen die Kinder dabei eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit Medizinstudierenden sowie Ärztinnen und Ärzten des Kinderzentrums begleiten sie ihre „Patienten“ durch die verschiedenen Stationen eines Krankenhausbesuchs. Ziel der Aktion ist es, auf kindgerechte Weise die Angst vor Arztbesuchen und medizinischen Untersuchungen zu nehmen. Vom ersten Empfang über Diagnostik und Behandlung bis hin zur Entlassung lernen die jungen Besucherinnen und Besucher, was in einer Klinik passiert und können dabei jederzeit Fragen stellen, die verständlich erklärt werden.
Zu Beginn melden die Kinder ihr Kuscheltier an der Teddybär-Rezeption an. Anschließend untersuchen die Teddy-Ärztinnen und -Ärzte die kleinen Plüschpatienten gemeinsam mit den Kindern, führen bei Bedarf eine Bildgebung durch und stellen eine Diagnose. Bei der darauf folgenden Behandlung helfen die Kinder aktiv mit, ihre Kuscheltiere wieder gesund zu machen. Während des gesamten Ablaufs erklären die Teddy-Ärztinnen und -Ärzte jeden Schritt, sodass die Kinder nachvollziehen können, was passiert. Auch gesunde Kuscheltiere sind willkommen und können zu einer Vorsorgeuntersuchung vorgestellt werden.
Der Besuch im Teddybärkrankenhaus dauert etwa eine Stunde. Organisiert wird die Aktion von Assistenzärzt:innen und Medizinstudierenden im Praktischen Jahr in Zusammenarbeit mit den Kinderärztinnen und -ärzten des Klinikums Kaufbeuren. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Da die Plätze begrenzt sind, gilt das „First come, first served“-Prinzip.
Alle Infos und Anmeldung unter www.kliniken-oal-kf.de/teddybaerkrankenhaus