Dank der Unterstützung wurden ein sogenanntes FeNO-Gerät sowie ein Masimo-System angeschafft. Das FeNO-Gerät misst den Anteil von Stickstoffmonoxid (NO) in der Ausatemluft, das Masimo-System ermittelt den Hämoglobinwert im Blut. Beide Geräte ermöglichen somit schnelle, schonende und zugleich aussagekräftige Untersuchungen über den gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten und ergänzen die bestehende Diagnostik am Standort Füssen.
„Die FeNO-Untersuchung ist nicht-invasiv, dauert nur wenige Minuten und lässt sich gut in den Behandlungsablauf integrieren“, erklärt Dr. Juliane Herpich, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie in der Klinik Füssen. „Damit können wir die Entzündungsaktivität der Atemwege erfassen und insbesondere bei Asthma bronchiale Diagnose, Therapieentscheidung und Verlaufskontrolle gezielt unterstützen.“
Auch das neu angeschaffte Masimo-Gerät trägt zu einer verbesserten Versorgung bei. Es ermöglicht die Messung des Hämoglobinwertes – also des roten Blutfarbstoffs – innerhalb kürzester Zeit und ohne Blutabnahme. „Innerhalb von etwa 30 Sekunden liegt ein Ergebnis vor – und das ganz ohne Einstich“, erläutert Dr. Steffen Vennemann den Vorteil des neuen Geräts. „Gerade vor geplanten Operationen hilft uns das, eine Blutarmut frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Das erhöht die Sicherheit für den Eingriff und kann Komplikationen wie Wundheilungsstörungen reduzieren.“
Die präoperative Hämoglobinmessung ist Teil des sogenannten Patient Blood Managements. Ziel ist es, unnötige Bluttransfusionen zu vermeiden, die Patientensicherheit zu erhöhen und den Klinikaufenthalt zu verkürzen.
Die Anschaffung der Geräte wurde durch den Förderverein der Klinik Füssen ermöglicht, der die Spende der Sparkasse gezielt für die Verbesserung der medizinischen Ausstattung eingesetzt hat.
Die Klinik bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung. Sie trägt dazu bei, moderne Diagnostik wohnortnah anzubieten und die Behandlungsqualität weiter zu steigern.