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11.04.2024

Spatenstich am Klinikum Kaufbeuren: Spenden ermöglichen Therapie-Spielplatz

Pünktlich zum Auftakt des Kinderzentrums Ostallgäu-Kaufbeuren wird ein Therapie-Spielplatz für chronisch kranke Kinder am Klinikum errichtet. Ermöglicht wird dies durch eine großzügige Spende der Kinderkrebshilfe Königswinkel.

Vertreter*Innen der Kinderkrebshilfe Königswinkel und der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren feiern den Spatenstich für den Therapie-Spielplatz gemeinsam: Kathrin Damnig, Kathrin Hipp, Kerstin Uhlig Prof. Markus Rauchenzauner, Andrea Lehmann, Axel Wagner, Dr. Rainer Karg, Hermann Härtl, Klinikclown Christiane Ziegler, Andreas Kutschker, Josef Streitel, Klinikclown Margit Obermaier, Markus Wiggenhauser | © Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Vertreter*Innen der Kinderkrebshilfe Königswinkel und der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren feiern den Spatenstich für den Therapie-Spielplatz gemeinsam: Kathrin Damnig, Kathrin Hipp, Kerstin Uhlig Prof. Markus Rauchenzauner, Andrea Lehmann, Axel Wagner, Dr. Rainer Karg, Hermann Härtl, Klinikclown Christiane Ziegler, Andreas Kutschker, Josef Streitel, Klinikclown Margit Obermaier, Markus Wiggenhauser

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt in unserer Heimat-Kinderklinik realisieren können“, betont Dr. Rainer Karg. Der Präsident der Kinderkrebshilfe Königswinkel, die krebskranke sowie schwerkranke Kinder und deren Familien in der Region unterstützt, ist vom Nutzen des Spielplatzes überzeugt, der Teil eines Therapiegartens am Kaufbeurer Klinikum wird. „Daher sind wir sehr gerne bereit, hierfür 33.000 Euro zu spenden“, so Karg beim Spatenstich am 8. April 2024.

Mit rund 15.000 Euro jährlich finanziert die Kinderkrebshilfe Königswinkel darüber hinaus seit vielen Jahren den wöchentlichen Besuch der Klinikclowns in der Kinderklinik Kaufbeuren, die ebenfalls einen wichtigen Baustein zur Genesung der Heranwachsenden darstellen.

Professor Markus Rauchenzauner dankt der Kinderkrebshilfe Königswinkel herzlichst für die großzügige Spende. „Dadurch können wir die Qualität unserer Therapien gerade im Bereich der psychosomatischen Erkrankungen auf eine neue Stufe heben, aber auch bei motorischen Störungen oder Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats“, erklärt der Leiter des neuen Kinderzentrums Ostallgäu-Kaufbeuren, bei dem unterschiedliche medizinische Disziplinen vernetzt werden – vom herkömmlichen Kinderarzt über die kinderpsychiatrische Abteilung bis hin zur pädiatrischen Notfallversorgung. „Wir möchten hier die Kinder aus der Region künftig ganzheitlich und umfassend versorgen“, so Rauchenzauner, „und dabei ergänzt dieser Therapie-Spielplatz unser Angebot entscheidend.“

Kinderzentrum: ganzheitliche Versorgung von Kindern im Blick

Der Spielplatz soll laut dem Chefarzt insbesondere im Rahmen von Therapien genutzt werden. „Gerade bei tendenziell längeren Liegedauern infolge komplexer Erkrankungen können wir dadurch den Bedürfnisse der heranwachsenden Patienten besser gerecht werden“, stellt Rauchenzauner heraus. So fügt sich laut dem Kinderarzt der Spielplatz auch perfekt in das Konzept des neuen Kinderzentrums Ostallgäu-Kaufbeuren. „Wir haben die Gesamtheit der Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Blick.“ Denn wenn es um die körperliche Gesundheit gehe, müssten immer auch soziales Umfeld, seelische Stabilität, Ernährung oder der Alltag in den Familien berücksichtigt werden.