Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Doch dank gezielter Vorsorge, moderner Medizin und digitaler Nachsorge lassen sich heute viele Komplikationen vermeiden. Die Kardiologie der Klinik Füssen engagiert sich seit Jahren für eine umfassende Herzgesundheit – von der Prävention bis zur Hightech-Therapie und Folgebehandlungen.
„Ein gesunder Lebensstil bleibt die wichtigste Grundlage, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden“, betont Dr. Sabrina Doll. „Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Nikotin senken das Risiko erheblich.“ Dadurch können laut der Fachärztin für Innere Medizin und Sportmedizin die Herzkranzgefäße vor Ablagerungen geschützt werden, sogenannten Plaques. „Diese Ablagerungen wiederum führen zu verengten Gefäßen und damit zur koronaren Herzkrankheit – der Vorstufe des Herzinfarkts“, so Doll weiter.
Genauso wichtig wie die Vorbeugung vor diesen Verengungen der Herzgefäße ist es laut Dr. Martin Hinterseer, Chefarzt der Inneren Medizin in der Klinik Füssen, bestehende Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln – medikamentös, interventionell mit einer Stenttherapie oder operativ mit einer Bypass-Operation. „Je früher wir die koronare Herzkrankheit erkennen können, desto leichter können wir sie behandeln“, hebt Hinterseer hervor.
Auch in der Akutversorgung setzt das Herzzentrum Füssen-Außerfern Maßstäbe. Dank moderner Herzkathetertechnik, einem erfahrenen Notfallteam und der grenzüberschreitenden Kooperation mit dem Bezirkskrankenhaus Reutte sowie dem Tiroler Rettungsdienst im Außerfern kann im Ernstfall schnell und effektiv gehandelt werden. „Zeit ist Herzmuskel – jede Minute zählt“, so Dr. Susanne Lederle-Kranzler. „Unsere enge Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg ermöglicht eine Versorgung auf höchstem Niveau“, führt die geschäftsführende Oberärztin der Füssener Kardiologie aus.
Neben klassischer Vorsorge gewinnt die digitale Medizin zunehmend an Bedeutung. Mit Projekten wie dem „Tele Alpine Project“ werden Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt digital begleitet – etwa durch regelmäßige telemedizinische Kontrollen, digitale Schulungsangebote und individuelle Betreuung via App. „Diese Form der Nachsorge stärkt die Motivation und Sicherheit der Betroffenen“, erklärt Lederle-Kranzler. „Wir können so den Heilungsverlauf engmaschig verfolgen und Rückfälle vermeiden.“
Anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung bietet die Klinik Füssen im November begleitend mehrere Patientenvorträge an. Die Expertinnen und Experten der Kardiologie informieren dabei über aktuelle Entwicklungen in der Herzmedizin – von der Prävention über die Akutbehandlung bis zur digitalen Nachsorge.
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