„Es freut mich, zu den bundesweit nur 38 Chirurgen zu zählen, die für die Zweitmeinung derzeit herangezogen werden dürfen bei einer Cholezystektomie“, betont Maier. Der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Klinikum Kaufbeuren erklärt, dass sich viele Menschen vor einem medizinischen Eingriff wie der Entfernung der Gallenblase unsicher seien. „Wir möchten mit einer zweiten Meinung für Sicherheit sorgen“, so Maier weiter.
Eine Zweitmeinung soll laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung als unabhängige, neutrale ärztliche Meinung abgegeben werden. Sie soll sich auf die Beratung des Patienten zur Notwendigkeit des geplanten Eingriffs und zu möglichen eingriffsvermeidenden Behandlungsalternativen fokussieren. Die Krankenkassen tragen die Kosten der Konsultation, die den Ärzten durch die Bereitstellung von Befundunterlagen zur Zweitmeinung entstehen.