„Mit dem Bewegungszentrum Allgäu wollen wir unsere Kompetenzen Orthopädie, Unfallchirurgie und Physiotherapie in einem gemeinsamen Versorgungsnetz bündeln“, betont Privatdozent Dr. Markus Bormann. Laut dem neuen Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Kaufbeuren sind sowohl die beiden orthopädisch-unfallchirurgischen Fachabteilungen am Klinikum Kaufbeuren und an der Klinik Füssen daran beteiligt als auch die Fachpraxen für Orthopädie in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe sowie die Fachpraxis für Chirurgie am Mühlbach in Kaufbeuren und die drei Physiotherapie-Abteilungen am Klinikum Kaufbeuren, an der Klinik Füssen und an der Klinik St. Josef Buchloe.
Gemeinsam mit seinem Füssener Kollegen Dr. Steffen Vennemann leitet Bormann das Bewegungszentrum. Das gemeinsame Ziel: Patienten mit akuten Verletzungen ebenso wie mit chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates sollen innerhalb des Netzwerks gezielt an die für sie passende Behandlung gelangen – unabhängig davon, an welchem Standort der erste Kontakt erfolgt. Ob ein Patient erstmals in einer Praxis in Buchloe, einer Sprechstunde in Füssen oder am Klinikum Kaufbeuren vorgestellt wird: Innerhalb des Bewegungszentrums werde er dem passenden Spezialisten und der geeigneten Behandlung zuführen, so der Kaufbeurer Chefarzt weiter. „Wir wollen, dass sich niemand mehr fragen muss, wo er mit seinem Anliegen am besten aufgehoben ist", führt Bormann aus. „Melden Sie sich bei uns, holen Sie sich einen Termin – den Rest besprechen wir dann gemeinsam.“
Sein Kollege Vennemann pflichtet Bormann bei. „Wo immer möglich, soll die Versorgung wohnortnah erfolgen“, so der Füssener Chefarzt und nennt als Beispiel den Gelenkersatz, der sowohl in Kaufbeuren als auch in Füssen angeboten wird. „Erfordert die Behandlung eine besondere Expertise oder eine spezialisierte Infrastruktur, kann diese gezielt an einem anderen Standort des Netzwerks erfolgen.“ So könne etwa das zertifizierte Endoprothetikzentrum in Kaufbeuren seit neuestem auch Knieprotheseneingriffe mithilfe eines hochmodernen OP-Roboters durchführen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Handverletzungen und Handerkrankungen in Zusammenarbeit mit der Fachpraxis für Chirurgie am Mühlbach in Kaufbeuren. Darüber hinaus ist das Bewegungszentrum eng mit weiteren spezialisierten Bereichen innerhalb der Kliniken vernetzt – darunter die Wirbelsäulenchirurgie am Klinikum Kaufbeuren, die Rheumatologie am Standort Buchloe und das Adipositaszentrum an der Klinik Füssen.
„So knüpfen wir ein Netzwerk, in dem konservative und operative Orthopädie, Unfallchirurgie und weitere spezialisierte Angebote miteinander verbunden werden“, fasst Vennemann zusammen. „Patienten sollen eine auf ihre individuelle Situation abgestimmte Behandlung erhalten und gleichzeitig möglichst viele Teile ihrer Versorgung wohnortnah wahrnehmen können.“ Eine zentrale Rolle innerhalb des Bewegungszentrums spielt die Physiotherapie. Sie begleitet Patienten sowohl bei konservativen Behandlungskonzepten als auch vor und nach operativen Eingriffen und bildet damit einen wichtigen Bestandteil der gesamten Behandlungskette. Die Physiotherapie-Abteilungen in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bieten unter anderem Krankengymnastik, manuelle Therapie sowie die gezielte Nachbehandlung nach Gelenk-, Wirbelsäulen- und unfallchirurgischen Eingriffen an.
Wer das Bewegungszentrum Allgäu und seine beiden Leiter kennenlernen möchte, hat dazu im Oktober bei drei Veranstaltungen Gelegenheit. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung an der Klinik Füssen am 3. Oktober 2026. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zu Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates sowie eine Live-Demonstration einer Operationstechnik am Modell. Weitere Themen sind der Gelenkersatz und Verletzungen des Fußes. Alle Informationen zu den Veranstaltungen und zum Programm finden Interessierte unter kliniken-oal-kf.de/events
Mehr Informationen zur Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Mehr Informationen zur Physiotherapie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren