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18.09.2019

Versorgung auf Spitzenniveau

Darmkrebszentrum Kaufbeuren feiert 10jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

Mit jährlich über 70.000 Neuerkrankungen ist Darmkrebs heute die zweithäufigste Tumorerkrankung der Deutschen. Mit dem Darmkrebszentrum am Klinikum Kaufbeuren gibt es in der Region seit 10 Jahren eine von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Anlaufstelle, die alle nötigen Fachgebiete und Experten bündelt. Für Patienten bedeutet das hohe Sicherheit, kurze Wege und eine sehr individuelle Diagnostik und Behandlung – von A bis Z. Am Samstag, den 21. September kann sich beim Tag der offenen Tür ab 10.00 Uhr jeder über das Angebot informieren.

„Wenn jemand die Diagnose Darmkrebs bekommt, bricht oft erstmal eine Welt zusammen. Da hilft es ungemein, wenn es eine zentrale Stelle gibt, die einen an die Hand nimmt“, beschreibt Prof. Dr. Helmut Diepolder. Der Gastroenterologe und Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Kaufbeuren leitet zusammen mit Chef-Chirurg Prof. Dr. Stefan Maier das Darmkrebszentrum. Hier laufen alle Fäden aus Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge zusammen.

Experten-Netzwerk bündelt Kompetenzen

„Das Besondere an Zentren wie unserem ist, dass hier Spezialisten aus allen beteiligten Fachbereichen Hand in Hand arbeiten. Jeder Patient bekommt einen individuell abgestimmten Behandlungsplan“, sagt Maier. „In der wöchentlichen so genannten Tumorkonferenz sprechen wir über Voruntersuchungen, die OP und ergänzende Maßnahmen wie Strahlen- oder Chemotherapie.“ Da sitzen dann also Gastroenterologen, Chirurgen und Onkologen, aber z.B. auch Radiologen an einem Tisch und gehen jeden Fall gemeinsam durch. Überhaupt: „Die Wege sind bei uns extrem kurz, weil wir wirklich alle Fächer bis hin zu Pathologie und Strahlentherapie direkt im Haus haben. Das macht rasches Handeln möglich! Und eine besonders persönliche Zusammenarbeit – mit den Patienten, aber auch unter Kollegen“, hebt Internist Diepolder hervor.

Ganzheitliche Versorgung auch nach Akuttherapie

Ist die akute Behandlung vorbei, bleibt das Darmkrebszentrum Ansprechpartner. Psychologische Beratung, Ernährungstherapie, onkologische Fachpflege, Stomaberatung oder Reha – alles Themen, derer man sich hier annimmt. Auch mit den niedergelassenen Ärzten, die die Nachsorge durchführen, stehe man weiter in engem Kontakt, so die Mediziner.

Zertifikat steht für hohe Behandlungsqualität

Die Einrichtung wurde vor 10 Jahren als eine der ersten von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Hinter einem solchen Gütesiegel steht eine Menge Arbeit: „Neben einer Mindestanzahl an Eingriffen müssen wir alle Prozeduren genau beschreiben und unsere Ergebnisqualität transparent dokumentieren. Über 20 Kooperationspartner werden von hier aus koordiniert, hinzukommen regelmäßige Patientenbefragungen und eine Menge anderer Qualitätssicherungsmaßnahmen“, beschreibt Chirurg Maier. Sein Kollege Diepolder fasst zusammen: „Wir können wirklich stolz darauf sein, unseren Patienten einen so hohen Standard bieten zu können.“

Info
Zum Jubiläum lädt das Darmkrebszentrum Kaufbeuren alle Interessierten ein, am Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – und sich praxisnah über das onkologische Spektrum des Klinikums Kaufbeuren zu informieren. Führungen, Vorträge und Mitmachaktionen stehen auf dem Programm.
Der Eintritt ist frei.

Tag der offenen Tür im Darmkrebszentrum Kaufbeuren
am Samstag, 21. September 2019, 10.00 – 16.00 Uhr

Klinikum Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Str. 2
87600 Kaufbeuren
www.darmzentrum-kaufbeuren.de