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15.06.2022

Minimalinvasive Chirurgie: kleiner Schnitt, große Wirkung

In der Füssener Klinik haben minimalinvasive Eingriffe in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Welche Vorteile diese Methode mit sich bringt – für den Patienten und die Gesellschaft.

Der Spezialist für minimalinvasive Eingriffe an der Klinik Füssen: Dr. Vladan Horak. | © Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Der Spezialist für minimalinvasive Eingriffe an der Klinik Füssen: Dr. Vladan Horak.

„Für die Patienten zählen bei einem Aufenthalt im Krankenhaus meist nur drei Kriterien“, zählt Dr. Vladan Horak an seiner Hand ab: „Wie groß sind die Schmerzen, wie schmeckt das Essen – und wie groß ist die Wunde?“

Der Chirurg an der Klinik Füssen ist Spezialist für minimalinvasive Operationen und kennt die Vorteile der modernen Eingriffsmethode. „Die Wunde heilt schneller, das OP-Trauma ist geringer und auch postoperative Komplikationen treten seltener auf“, so der leitende Oberarzt, der bereits seit seiner Ausbildung zum Facharzt mit der minimalinvasiven Methode vertraut ist.

„Durch kleinste Hautschnitte bringen wir eine Kamera und unsere Instrumente an die zu operierende Stelle“, erläutert Horak. „Mit dieser so genannten Laparoskopie oder Schlüssellochchirurgie können wir zahlreiche Eingriffe durchführen, etwa am Blinddarm oder der Gallenblase. In bestimmten Fällen ist sogar ein Zugang über den Nabel möglich – auch bei größeren Darmoperationen. Da nutzen wir also natürliche Pforten, was zu noch weniger sichtbaren Narben führt. “ Manchmal kann es allerdings trotzdem notwendig sein, die Operation in konventioneller offener Technik auszuführen, um den höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Die Entscheidung treffen die Ärzte individuell für jeden Patienten neu.

„Im Körper hängt alles mit allem zusammen, daher sind kleine Eingriffe für den Körper besser zu verarbeiten“, fasst Horak zusammen, der in Füssen Operationen an den Hernien, an der Gallenblase und am Darm durchführt – aber auch Notfälle versorgt. „Durch einen möglichst kleinen Schnitt verkürzt sich sowohl der Krankenhausaufenthalt als auch der Heilungsprozess allgemein.“ Und das, so der Füssener Chirurg abschließend, diene letzten Endes sowohl dem Patienten als auch der Gesellschaft allgemein.