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» Handbeschwerden behandeln – Diagnose & Therapie | Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

OP-Fachkräft der kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren während eines Eingriffs | © Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Handchirurgie – Spezialisten für Ihre Handfunktion

Die Hand ist ein hochkomplexes Gelenk- und Muskelsystem, das tägliche Bewegungen, Greifen, Schreiben und feinmotorische Tätigkeiten ermöglicht. Beschwerden oder Verletzungen an Hand und Handgelenk können daher die Lebensqualität stark einschränken.

In den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sowie den zugehörigen Fachpraxen stehen Ihnen ausgewiesene Expert*innen für Handchirurgie, mit langjähriger Erfahrung und modernster Technik zur Verfügung.

Häufige handchirurgische Erkrankungen und ihre Symptome

Krankheiten und Symptome
  • Ursache: Einengung des Mittelnervs (Nervus medianus) im Handgelenk, oft durch Überlastung oder chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Rheuma

  • Symptome: Taubheit, Kribbeln in Daumen, Zeige- und Mittelfinger; nächtliche Schmerzen; Schwäche beim Greifen

  • Ursache: Entzündung der Sehnenscheiden, meist durch Überlastung oder repetitive Bewegungen

  • Symptome: Schmerzen entlang der Sehne, Blockieren oder „Schnappen“ der Finger beim Beugen, Druckempfindlichkeit

  • Ursache: Bindegewebsverhärtung in der Handinnenfläche, teilweise genetisch bedingt

  • Symptome: Knoten und Stränge in der Handfläche, eingeschränkte Fingerstreckung, Faustschluss nicht vollständig möglich

  • Ursache: Traumata, Schnittverletzungen, Sportverletzungen

  • Symptome: Akute Schmerzen, Schwellung, Blutergüsse, eingeschränkte Beweglichkeit, Instabilität der Finger

  • Ursache: Abnutzung des Knorpels in Fingergelenken oder Daumensattelgelenk

  • Symptome: Schmerzen bei Bewegung oder Belastung, Steifigkeit, Knirschen, eingeschränkte Greiffunktion

Diagnostik – präzise und individuell

Die Diagnose erfolgt durch eine umfassende Untersuchung und moderne Bildgebung:

  • Klinische Untersuchung: Beweglichkeit, Stabilität, Kraft und Schmerzlokalisation

  • Bildgebung: Röntgen, Ultraschall, MRT oder CT zur genauen Beurteilung von Knochen, Sehnen und Gelenken

  • Funktionsanalyse: Greif- und Bewegungsfähigkeit

  • Interdisziplinäre Abklärung: Zusammenarbeit mit der Rheumatologie, wenn entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Gicht vorliegen

Auf Basis der Diagnostik erstellen unsere Handchirurg*innen einen individuellen Therapieplan, der auf die Bedürfnisse jedes Patienten zugeschnitten ist.

Ärzte in blauen Hemden Dr. med. Reinhard Stüber (r.), Dr. med. Christof Albert (l.) und Sabine Smieja (m) mit dem Praxisteam in violetten Hemden.

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Therapiemöglichkeiten in der Handchirurgie

Wir setzen zunächst auf konservative Therapieformen. Falls ein Eingriff vonnöten ist, gehen wir hier möglichst mit minimalinvasiven OPs vor mit kleinen Schnitten.

Konservative Behandlung

gezieltes Muskelaufbau- und Mobilisationstraining

Training von Feinmotorik und Alltagsfunktionen

Medikamente, Kälte-/Wärmetherapie, Injektionen

Stabilisierung von Gelenken und Sehnen

bei entzündlichen Ursachen zur optimalen Steuerung der Medikation

Operative Maßnahmen

minimalinvasiv zur Nervendekompression

oder Faszientrennung

z. B. Daumensattelgelenksprothesen oder Gelenkversteifungen

Versorgung von Finger- und Handverletzungen

FAQs zu Schmerzen in der Hand und zur Behandlung in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Häufig gestellte Fragen

Typische Beschwerden können sein:

  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Fingern (z. B. bei Karpaltunnelsyndrom)

  • Schmerzen beim Beugen oder Strecken der Finger

  • „Schnappen“ oder Blockieren eines Fingers

  • Verhärtungen oder Knoten in der Handinnenfläche (Dupuytren)

  • Steifigkeit, Knirschen oder Schmerzen in den Gelenken

  • Schwellung oder Instabilität nach Verletzungen

  • Nervenkompression (z. B. Karpaltunnelsyndrom)

  • Entzündungen der Sehnen oder Sehnenscheiden

  • Bindegewebserkrankungen wie Dupuytren-Kontraktur

  • Gelenkverschleiß (Arthrose)

  • Verletzungen durch Unfälle oder Sport

  • Entzündliche Erkrankungen, z. B. rheumatoide Arthritis

  • Klinische Untersuchung: Beweglichkeit, Stabilität, Kraft und Schmerzlokalisation

  • Bildgebung: Röntgen, Ultraschall, MRT oder CT

  • Funktionsanalyse: Greif- und Bewegungsfähigkeit

  • Interdisziplinäre Abklärung: bei entzündlichen Ursachen in Kooperation mit der Rheumatologie

  • Physiotherapie und gezieltes Muskeltraining

  • Ergotherapie zur Verbesserung der Handfunktion

  • Orthesen und Bandagen zur Stabilisierung

  • Schmerz- und Entzündungsmanagement (Medikamente, Injektionen)

  • Begleitung durch die Rheumatologie bei entzündlichen Erkrankungen

  • Karpaltunnel-OP (minimalinvasiv)

  • Sehnen- und Bandrekonstruktionen

  • Dupuytren-Operationen

  • Gelenkoperationen bei Arthrose (z. B. Daumensattelgelenksprothesen)

  • Versorgung von Fingerverletzungen
    Ziel: Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Funktion und kurze Rehabilitation.

  • Minimalinvasive Eingriffe: wenige Tage bis Wochen zur Mobilisierung

  • Sehnen- und Bandoperationen: oft 4–8 Wochen Einschränkungen, gefolgt von gezielter Physiotherapie

  • Gelenkoperationen (Arthrose/Prothesen): Reha über 6–12 Wochen, vollständige Funktion meist nach mehreren Monaten

Ja, abhängig vom Eingriff. Physiotherapie und gezieltes Training ermöglichen meist eine schnelle Rückkehr zu Alltagsaktivitäten. Hochbelastende Tätigkeiten oder Sportarten sollten mit den behandelnden Ärzt*innen abgestimmt werden.

Die Reha hängt vom Eingriff ab:

  • Arthroskopie: meist wenige Wochen

  • Meniskusrekonstruktion: ca. 4–8 Wochen

  • Teilprothese: ca. 6–8 Wochen bis zu leichter Belastung, Vollbelastung meist nach 8–12 Wochen

  • Total-Endoprothese: intensive Physiotherapie über 8–12 Wochen, volle Funktionsfähigkeit nach 3–6 Monaten

Unsere erfahrene Physiotherapie-Abteilung erstellt individuelle Therapiepläne in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten.

Ja – moderater Sport ist sogar empfehlenswert. Geeignete Aktivitäten:

  • Radfahren

  • Schwimmen

  • Nordic Walking

  • gelenkschonendes Krafttraining

Sportarten mit starken Drehbewegungen, Sprüngen oder abrupten Richtungswechseln sollten reduziert werden. Ein individueller Trainingsplan unterstützt die Gelenkgesundheit.

Übergewicht erhöht die Belastung des Kniegelenks erheblich. Schon 5–10 % Gewichtsverlust können Schmerzen spürbar reduzieren und das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen.
Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von einer engen Zusammenarbeit mit dem Adipositaszentrum Ostallgäu, das Ernährung, Bewegung und medizinische Beratung integriert.