Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung
Kaufbeuren (az) | 25.08.2010
Das «Blaue Haus» erhält ein neues Antlitz
Umbau - 50 Jahre altes Verwaltungs- und Wohngebäude am Klinikum
wird modernisiert.
Seit Mai versteckt sich das «Blaue Haus», wie es
im Mitarbeiterjargon der Kaufbeurer Klinikangestellten genannt wird,
hinter einem großen Gerüst und wird für rund 450.000
Euro energetisch saniert. Mit neuen Fenstern, neuer Fassade, einem Wärmedämmverbundsystem
und neuer Dachabdichtung wird so ein weiteres Gebäude der Kliniken
Ostallgäu-Kaufbeuren zukunftsfähig gemacht, teilte Kliniken-Sprecherin
Roswitha Martin-Wiedemann mit.
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Im ehemaligen Schwesternwohnheim,
das Anfang der 60er Jahre erbaut wurde, sind heute Teile der
Klinikverwaltung, Schwestern- und Bereitschaftszimmer für
OP und Hebammen sowie das Labor untergebracht. «Wir erwarten
durch die Renovierung eine Reduzierung der Heizkosten um circa
30 Prozent», so der Heizungssanitärmeister der Kliniken,
Manfred Huber.
360.000
Euro der Sanierungskosten stammen aus dem Konjunkturpaket II
der Bundesregierung. Zwölf Prozent der förderfähigen
Kosten, also rund 43200 Euro tragen Stadt und Landkreis.
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Die
Kosten für die Dämmung und Neuabdichtung des Daches mit rund
50.000 Euro sind Teil des Wirtschaftsplanes 2010 und werden durch die
Kliniken finanziert.
Aufwendig gestaltete sich der Abriss der alten asbesthaltigen Fassade,
die durch eine Spezialfirma fachgerecht abgebaut und entsorgt werden
musste. Ende September, also rechtzeitig noch vor Beginn der neuen Heizperiode,
sollen die Umbaumaßnahmen beendet sein. Einziger Wermutstropfen:
Die Klinikmitarbeiter müssen sich dann einen neuen Namen einfallen
lassen, denn blau wird das Haus nicht mehr sein - die Fassade soll dem
Antlitz des modernen, neu gebauten Hauptgebäudes angepasst werden.
Pressekontakt:
Roswitha Martin-Wiedemann
Public Relations
Kliniken Ostallgäu - Kaufbeuren
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