Verbesserte Versorgung für Buchloer Krebspatienten

16.07.2015, Haus St. Josef Buchloe
Dr. Linda Berghammer lässt sich mit onkologischer Praxis und Belegbetten am Haus St. Josef nieder

Diagnose Krebs. Für die meisten Menschen beginnt damit ein langer und oftmals sehr belastender  Behandlungsweg. Von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf ist die Sicherheit interdisziplinärer Behandlung durch ein erfahrenes Expertenteam aus Chirurgen, Internisten, Radiologen und Onkologen, das sich an den jeweils aktuellsten Behandlungsrichtlinien orientiert. Um diesen Richtlinien jetzt noch besser gerecht zu werden, insbesondere auch im Hinblick auf das geplante Darmzentrum am Haus St Josef, wurde das Behandlungsangebot für Krebspatienten erweitert:  Dr. Linda Berghammer, Fachärztin für Innere Medizin, Onkologie und Hämatologie hat sich mit Praxissitz an der Klinik St. Josef der Praxisgemeinschaft Dres. Küffner in Bad Wörishofen angeschlossen und ist in Buchloe in den Praxisräumlichkeiten der Urologen zu finden. Darüber hinaus unterhält die Onkologin Belegbetten in der Klinik St. Josef.

Die erfahrene Ärztin war 12 Jahre am Zentralklinikum in Augsburg beschäftigt und hat am 1. Mai ihre Tätigkeit als niedergelassene Onkologin aufgenommen. Während Dr. Matthias Küffner bislang an einem Tag in der Woche für Buchloer Patienten vor Ort war, können Krebspatienten aus Buchloe und Umgebung nun an drei Tagen der Woche mit ihren Anliegen in die Praxis kommen. Befundbesprechung, Zwischenuntersuchungen, Nachsorge, aber auch wenn es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt – all das kann jetzt in erweitertem Maße wohnortnah in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Klinik St. Josef stattfinden.

„Für die Patienten ist dies ein großer Gewinn an Lebensqualität“, so die erfahrene Onkologin. Die Krankheit sei ohnehin belastend genug. Alles, was man wohnortnah erledigen könne, sei eine große Erleichterung für die Patienten. Das Gute: „Die Patienten können sich auf eine konstante und interdisziplinäre Betreuung verlassen“, so Berghammer. Komme es zu akuten Komplikationen, die einen stationären Aufenthalt erforderten, so würden die Patienten durch die Ärzte ihres Vertrauens im Krankenhaus weiterbehandelt. Selbstverständlich stehe man darüber hinaus in engem Kontakt mit den operierenden Zentren in Buchloe und Kaufbeuren und nehme an den entsprechenden Tumorkonferenzen zur Besprechung der Therapie teil. „Behandlungserfolge aber auch mögliche Komplikationen können mit der onkologischen Kompetenz vor Ort und der radiologischen Anbindung frühzeitig erkannt werden“ so  der radiologische Chefarzt der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Dr. Wolfgang Beinborn. So könne man schnell adäquat reagieren. „Eine so erfahrene Onkologin vor Ort ist eine große Bereicherung für die Umsetzung der Ziele unseres Darmzentrums“, freut sich Dr. Peter Meyer, Chefarzt der Inneren Medizin am Haus St. Josef. Und auch Dr. Stefan Härtel, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie ist überzeugt: „Mit einer erfahrenen Onkologin vor Ort komplettieren wir unser Spezialistenteam für die optimale interdisziplinäre Versorgung  unserer Tumorpatienten“.

Die onkologische Praxis am Haus St. Josef ist geöffnet dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung. Die Praxis in Bad Wörishofen, wo die Patienten nach wie vor ihre Chemotherapie bekommen, ist geöffnet montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

 

 

Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Roswitha Martin-Wiedemann
Abteilung
Public Relations
Kontakt
Telefon 08341 42-3050
E-Mail schreiben
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren